Saisonfazit D2-Junioren 2010/2011

Aus RB Leipzig Wiki
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Saisonfazit des RB Leipzig

Der Saisonrückblick der Jungbullen

Noch treffsichere zeigte sich die jüngsten Bullen. Unglaubliche 305 Tore schenkte die U12 den Gegnern in den 22 Punktspielen ein – fast 14 Tore in jeder Partie. Das ist Bestwert aller Leipziger Bullen-Mannschaften, wie auch die neun Gegentreffer, zeigt aber auch, dass die U12 in der 1. Kreisklasse unterfordert war. An 21 der 22 Spieltage standen die Jungbullen an der Tabellenspitze und stiegen somit hochverdient in die Kreisliga auf. Die U12 um das Trainertrio Dr. Winfried Möller, Tom Stuckey und Markus Aster schaffte gegen Eintracht Schkeuditz sogar einen 28:0-Kanter-Sieg und damit einen weiteren Bullen-Rekord der Saison.

Ivo Jungbauer: „Leider musste die U12 als neuangemeldete Mannschaft in der Kreisklasse starten. Bis auf den Tabellenzweiten Leipziger SC war die Mannschaft konkurrenzlos. Der Torrekord ist schön, aber durch die hohen Siege konnten wir natürlich wenig im Bereich der Defensivschulung tun. Das Team hat sich gut präsentiert und bei Hallenturnieren und im Pokal bereits auch Erfahrung mit gleichwertigen Mannschaften sammeln können.“

Statistik:
Platz 1 (1. Kreisklasse Leipzig)

22 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen
66 Punkte

305:9 Tore
Bester Torschütze: Markus Richter, 39 Tore

Pokal
Aus im Halbfinale: 3:4 gegen FC Sachsen Leipzig


Saisonfazit des RB-Forum

Fragwürdige Pflichtaufgabe Ligabetrieb – ein Rückblick auf die Saison der U12

Da ist sie also vorbei, diese merkwürdige Saison für die jüngsten Nachwuchskicker von RB Leipzig. Weil man zum ersten Mal in dieser Altersklasse antrat, wurde die Mannschaft in die unterste Spielklasse einsortiert – Willkommen in der ersten Kreisklasse Leipzig Staffel I hieß es zu Saisonbeginn.
Und genau hier muss die Frage gestellt werden, ob es sinnvoll ist eine Nachwuchsmannschaft eines hoch ambitionierten Vereins in die unterste Liga zu stecken. Organisatorisch ist die Maßnahme sicherlich richtig für RB keine (weiteren?) Paragrafen zu verbiegen und sie wie jeden anderen Verein mit neuem Team auch von unten starten zu lassen. Aus sportlicher Sicht ist die Entscheidung jedoch mehr als zweifelhaft.

Und so kam es, wie es zahlreiche Verantwortliche, Eltern und andere Betroffene vor dem ersten Spieltag prophezeiten: Die Jungs von RB waren maßlos unter-, die gegnerischen Spieler überfordert. Die Bilanz dieser ungleichen Duelle: 22 Spiele, 22 Siege, dementsprechend 66 Punkte, 305 Tore bei 9 Gegentoren. Bei 60 Minuten Spielzeit pro Partie, zappelte der Ball somit durchschnittlich alle vier Minuten im Tor des Gegners.
Es muss ein unglaublicher Erfahrungsgewinn für die gegnerischen Mannschaften gewesen sein sich eine Stunde auf den Platz zu stellen, dem Ball permanent hinterherzulaufen und sich in einer Dauerschleife zwischen Anstoß, Ballverlust, Gegentor, Ball aus dem Netz holen und Anstoß zu bewegen… Eine Mannschaft, nämlich die Zweitvertretung des Leipziger SC 1901, soll davon ausdrücklich freigesprochen werden, konnte sie doch den Jungs von Trainer Dr. Winfried Möller durchaus Paroli bieten (1:4 und 2:4 waren die Endergebnisse) und bis auf just diese zwei Partien gegen die Rasenballsportler alle anderen Spiele gewinnen.

Echte Herausforderungen mussten also bei Testspielen und Hallenturnieren organisiert werden. Freundschaftsspiele absolvierte man vor allem gegen die Mannschaften der Leipzig umgebenden Kleinstädte wie Meuselwitz, Oschatz oder Weißenfels. Zwar gestaltete man diese Spiele zumeist auch erfolgreich, aber die Gegner waren auf Augenhöhe, sodass man auch in der Defensive gefordert war.

Wie man mit Niederlagen umgeht, lernte die Mannschaft vor allem in den zahllosen Hallenturnieren. Allein in der RBL-Wiki sind 18 Turniere aufgeführt, diese Liste erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Höhepunkte waren mit Sicherheit die hochkarätig besetzten Wettkämpfe beim U12-Hallenmasters des SC Feucht oder die Teilnahme beim 2.Piranha-Cup bei Berlin bei denen man jeweils den fünften Platz von 16 bzw. 10 Teams erreichte und Mannschaften wie den Halleschen FC und Tennis Borussia Berlin hinter sich lassen konnte, aber bei denen es für ganz vorne eben nicht reichte. Ein Highlight am Ende der Saison war die Teilnahme am Deutschlandfinale des Danone-Cups. Dort überstand man die Gruppenphase, gewann das Achtelfinale nach Achtmeterschießen um dann im Viertelfinale trotz bester Torchancen auszuscheiden.

Beim Stadtpokal schied man übrigens im Halbfinale gegen die mit vier U13-Spielern gestärkte Zweitvertretung des FC Sachsen Leipzig knapp mit 3:4 aus.

Ausblick: In der nächsten Saison geht man dann als U13 an den Start und spielt in der Bezirksliga auf einem höheren, wenn auch ausbaufähigen, Niveau. Mit Sicherheit wird es in der Sommerpause einen größeren Kaderumbruch geben, denn es ist kein Geheimnis, dass die fußballerische Qualität in der Mannschaft sehr unterschiedlich und in der Spitze zu schmal ist. Im Training war schon der ein oder andere Spieler zur Probe da und auch bei einigen Hallenturnieren waren Gastspieler an Bord.
Für die neue U12 heißt es dann in der Stadtklasse die Gegner in Grund und Boden zu spielen. Und um diese Aussage zu treffen, muss man nach dieser Saison kein Prophet sein…

Tabelle 1. Kreisklasse
Kader
Statistiken

Roter Brauser

Fragen an Dr. Winfried Möller:

Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden in der Saison?
Es gibt eine große Grundzufriedenheit, da unsere sorgfältig ausgewählten Spieler fast ausschließlich einen großen Schritt nach vorn gemacht haben und sich mit guten Ergebnissen belohnten. Der Staffelsieg und Aufstieg in die Stadtklasse waren o.k., wären bei Nichterreichen aber eine große Enttäuschung gewesen. Die vielen guten Ergebnisse in Testspielen gegen Bezirksligisten zeigten, dass wir gutes Grundniveau hatten. Bei Turnieren lagen wir jedoch zu oft noch hinter den Spitzenplätzen zurück, was Rückstände zum Spitzenniveau offen legt. Punktuell konnten wir aber auch Topteams beeindrucken.

Wie gelang es Ihnen die Konzentration in der Mannschaft trotz deutlicher Überlegenheit hochzuhalten?
Durch ständig neue Anforderungsgestaltung und Reizpunkte. Dazu gehörten wechselnde Formationen, positionelle Vielseitigkeit, individuelle Leistungsbewertung sowie starke Gegner in Übungsspielen.

Wie sehen Sie die Entwicklung Ihrer Spieler in der abgelaufenen Saison?
Im Wesentlichen positiv - jeweils in Abhängigkeit ihrer ehemaligen Vereinszugehörigkeit. In drei Fällen bieten wir Spielern über Ausleihen einen zweiten Weg an, ihre Defizite über größere Wettkampf-Einsatzzeiten zu reduzieren.

Wer sind die Leistungsträger des Teams?
Richard Leipnitz (Tor), Niklas Hadaschik und Justin Salomo. Zudem spielen drei Spieler des Jahrgangs 99 bereits in der U13.

Was sind Ihre Ziele für die kommende Saison?
Persönlich: Ein strukturierter Aufbau des Grundlagenbereiches bei RBL (U10 - U14). Für die neue U13: Weiterentwicklung der indivuellen Fähigkeiten der Spieler und eine gelungene Integration der Neuzugänge. Meinem bisherigen Co - Tom Stuckey - der nun als verantwortlicher Trainer übernimmt, wünsche ich viel Erfolg!


Winterspezial zur ersten Halbserie des RB-Forum

Die Überflieger der Kreisliga

Die jüngste im Bunde der RB Leipzig Teams ist die von Dr. Winfried Möller geleitete U12. Da sich die Mannschaft ausschließlich aus Spielern des Jahrgangs 99 rekrutiert, musste sie zu Beginn der Saison komplett neu zusammengestellt werden, wofür einige Sichtungen nötig waren. Die größte Gruppe der 15 Akteure, die dann das Team bildeten, besteht aus ehemaligen Spielern des FCS (Löser, Brunsch, Salomo und Cornelius), desweiteren gibt es zwei einstige Lokisten (Torwart Leipnitz und Kapitän Hadaschik) sowie neun Spieler von unterschiedlichen Vereinen der Umgebung. Ein weiterer Effekt dieser Neuaufstellung war, dass man in der Kreisliga starten musste. Wie sich zeigen sollte, war die U12 mit dieser Aufgabe unter- und ihre Gegenspieler überfordert. Ein Umstand, der durch die Herkunft der Spieler durchaus zu erwarten war. Daher thront das Team zur Winterpause mit 130:2 Toren und einer makellosen Bilanz auf Platz 1 der Liga (bereits im siebten Spiel war die 100 Tore Marke gebrochen). Das erklärte Ziel Aufstieg ist also fest im Visier.

Das Kräfteverhältnis macht also fast jedes Spiel zu Einbahnstraßenfußball (ein auch in den offiziellen Spielberichten gern gebrauchtes Wort). Ausnahmen außerhalb der Halle waren die Testspiele gegen höherklassige Gegner, in denen wenigstens keine zweistelligen Ergebnisse erzielt wurden. Die einzige Niederlage des Teams war ein Testspiel gegen den ZFC Meuselwitz (2:4), wobei man zwei Monate später den Spieß mit einem 9:0 gänzlich umdrehen konnte. Der wahrscheinlich höchste Sieg einer Mannschaft RasenBallsports geht ebenso auf ihr Konto. Im Pokal konnte man in der zweiten Runde die SpG Schönau/West 03 (nicht unbekannt durch deren Spielstätte am Cottaweg) mit 34:0 geschlagen werden. Gleichzeitig war dies der höchste Pokalsieg aller teilnehmenden Mannschaften, der sogar noch um einiges höher hätte ausfallen können. Derzeit wartet das Team im Viertelfinale auf den nächsten Gegner.

Innerhalb der Liga gab es bisher nur eine Mannschaft, die zumindest zeitweise auf Augenhöhe war: der Leipziger SC 1901 II. Der Tabellenzweite hat bis auf die Niederlage gegen RBL ebenfalls eine siegreiche Bilanz aufzuweisen. Im Hinspiel trotzten sie den Jungbullen ein 4:1 ab, wobei in der zweiten Halbzeit sogar ein 1:1 zu Buche stand. Trotzdem wird am Ende wohl der Aufstieg auf die jüngsten Rasenballer warten.

Gefordert wird die Mannschaft aktuell in den Hallenspielen (noch bis weit in den März), in denen die Sieggewohnten häufiger an ihre Grenzen geführt werden. Wobei man meist die zweite Runde erreicht bzw. unter die ersten 5/6 Mannschaften kommt. Zum Turniersieg reichte es beim Weihnachtsturnier des SV Lindenau 1818.

Fazit: Alles in allem eine zufriedenstellende Runde, wobei die Liga klar nur Pflicht ist. Die aktuelle Mannschaft könnte wahrscheinlich auch in der Bezirksliga mithalten. Die Kür liegt daher aktuell nur auf Testspielen und Hallenturnieren, in welchen man sich bis bisher auf wenige Ausnahmen gut geschlagen hat.

Tabelle 1. Kreisklasse
Kader
Statistiken

Rumpelstilzchen


Fragen an Dr. Winfried Möller:

Sind Sie zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf?
Obwohl man als Trainer nie ganz zufrieden ist, war die 1.HS mit der neuformierten U12 sehr o.K. .

Auf welchem Tabellenplatz wollen Sie und Ihre Mannschaft am Ende der Saison stehen?
Wir wollen den 1.Platz ( Pflichtaufgabe - Aufstieg in die Stadtklasse ).

Welches Spiel von Ihrer Mannschaft war bisher das stärkste und welche das enttäuschendste?
Das Testspiel gegen ZFC Meuselwitz U13 ( 9:0 ), nachdem wir 2 Monate zuvor dort 2:4 verloren hatten. Ein absolut enttäuschendes Spiel gab es nicht. Unbefriedigend waren einige Turnierspiele ( 0:1 Mügeln, 0:1 Taucha )

Sind Sie mit der Entwicklung Ihrer Spieler zufrieden? Wo sehen Sie noch Nachholbedarf?
Die Entwicklung der Spieler ist durchweg progressiv. Stärken und Schwächen sind unterschiedlich verteilt. Mehrere Spieler könnten noch mehr Mut und Selbstbewußtsein ausstrahlen.