Saisonfazit D-Junioren 2010/2011

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Saisonfazit des RB Leipzig

Der Saisonrückblick der Jungbullen

Auch die U13 war in der Bezirksliga Leipzig das Maß der Dinge. Alle 22 Spiele wurden gewonnen, insgesamt netzten die Jungbullen 236 Mal – das macht fast elf Tore pro Spiel. Gegen Dahlen, Taucha und Leutzsch gewann die U13 sogar mit 20 oder mehr Toren (24:0, 20:0, 23:0). Auch die Abwehr war die beste der Liga: Ganze 13 Gegentore kassierten die Leipziger, in der Rückrunde waren es sogar nur drei. Zum Abschluss der Saison trat das Team der Trainer René Hönisch, Mike Möritz und Uwe Metzdorff dann in einer Relegationsrunde gegen fünf weitere Bezirksmeister an. Die Jungbullen waren stärker gefordert, konnten aber auch hier alle fünf Partien knapp für sich entscheiden.

„Die U13 hat die Bezirksliga klar dominiert. Ihre echte Leistungsstärke musste sie dann in den Relegationsspielen mit den Gegnern auf Augenhöhe beweisen. Auch da zeigte sich das Team sehr zielstrebig und spielte guten Fußball. Leider gibt es wohl auch in der kommenden Saison keine Landesliga für die D-Junioren. Das ist schade, denn so könnten wir die Jungs noch leistungsgerechter fördern“, lautet das Fazit von Ivo Jungbauer.

Statistik:
Platz 1 (Bezirksliga Leipzig)

22 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen
66 Punkte

236:13 Tore
Bester Torschütze: Tom Seifert, 37 Tore

Relegation: 5 Spiele, 5 Siege, 8:3 Tore, Platz 1

Pokal
Aus im Halbfinale: 3:4 n.N. gegen SG Dynamo Dresden
Platz 3: 4:0 gegen Hoyerswerda


Saisonfazit des RB-Forum

Meisterschaft verlustpunktfrei, die U13 als Überflieger in der Bezirksliga Leipzig

Zur Winterpause musste sich unser Halbserienfazitschreiber Rojiblanco nicht sehr weit aus dem Fenster lehnen, wenn er den Dominatoren der Bezirksliga eine souveräne Rückrunde vorhersagte. Die Jungs von Trainer René Hönisch legten sogar noch eine Schippe drauf. Statt zehn Gegentore mussten die Torhüter Moch und Wallenstein nur noch dreimal hinter sich greifen (Sachsen, Rotation und Eilenburg gelang dieses „Kunststück“). Statt 107 Torerfolge, schenkten die Spieler den häufig konsternierten Gegnern 129 Mal Einen ein.

Mit 22 Siegen durfte somit die verlustpunktfreie Bezirksmeisterschaft gefeiert werden. In den letzten fünf Jahren gelang dies in der D-Junioren Bezirksliga Leipzig übrigens schon einmal – nämlich dem 95er Jahrgang des FCS unter dem uns wohlbekannten Trainerduo Metzdorff/Hönisch, damals (07/08) noch unter umgedrehten Vorzeichen. Also ebenjenem Jahrgang, der diese Saison zusammen mit den 94ern bei den B-Junioren für Furore und den Bundesligaaufstieg sorgte.

Nur wenige Gegner konnten diese Spielzeit in der Liga Paroli bieten. Dazu gehörten natürlich die Loksche, der große Konkurrent von 2009/10 – damals entschied erst das letzte von vier Spielen die Meisterschaft, als auch die ehemaligen und aufgestiegenen Vereinskameraden des FCS, die ihre beiden Spiele mit nur einem Tor Unterschied verloren. Sonst war häufig der Unterschied zu groß, elf Mal wurde der Gegner zweistellig mit Toren bedacht.

Richtig ausgeteilt wurde natürlich vom Stürmertrio um Dintiu, Seifert und Berger, die es jeweils auf um die 50 Scorerpunkte brachten. Auch der Rest der Mannschaft von Kapitän Strietzel zeigte über die Saison gesehen eine Leistungssteigerung auf hohem Niveau, die nächstes Jahr erstmals auf dem Großfeld in der Landesliga geprüft werden wird.

Übrig bleibt die Gewissheit, dass die Mannschaft in der derzeitigen Aufstellung qualitativ zu gut für die derzeit höchste Spielklasse ist und dass für die sächsischen Leistungszentren eine Einführung einer D-Junioren Landesliga wünschenswert wäre. Auch in der nächsten Saison ist derzeit jedoch keine Änderung dieses Zustands zu „befürchten“, denn die Landesliga wird frühestesn 2012 Einzug halten und die Nachrücker der U12 dominierten ihre Liga (wenngleich nur Kreisklasse) ebenfalls nach Belieben.

Bereits innerhalb der sächsischen Landesgrenzen konnten die Gegner durchaus auf Augenhöhe agieren, dies zeigen die Begegnungen gegen den Nachbarn aus der Landeshauptstadt. Ganze sieben Mal traf man auf die dynamischen Jungs und kam auf eine recht ausgeglichene Bilanz. Zwar stehen nur zwei Siege zu Buche (einer bei den Hallenlandesmeisterschaften, die an letzlich gewann), aber man unterlag auch nur zweimal in der regulären Spielzeit. Bitter waren besonders die drei Niederlagen im Neunmeterschießen und am bittersten wohl die vom Landespokalhalbfinale in Flöha, in dem deswegen nur der dritte Platz erreicht wurde. Am morgigen Sonntag wird es übrigens im Rahmen der Landesmeisterschaften der Bezirksligasieger in Regis-Breitingen nochmals zu einem Zusammentreffen kommen.

Neben den Spielen gegen die anderen Bezirksmeister wiesen besonders die Begegnungen gegen die Nachbarn aus dem NOFV Gebiet darauf hin, dass die Bezirksliga nicht der Maßstab ist, an dem sich das Team von Hönisch messen lassen sollte. Die Berliner vom SC Staaken zeigten, dass ein hohes Liganiveau (mit Hertha BSC und den Füchsen) auch förderlich sein kann. So war man in einem Testspiel und auch bei den NOFV Hallenmeisterschaften (da jedoch alle Teilnehmer) recht deutlich unterlegen (0:7 und 0:5).

Aber es gab auch den ein oder anderen Erfolg und Höhepunkt in der Hallensaison. Neben der Teilnahme am 15. Internationalen Hallenmasters in Halle Ende Januar, als Werder besiegt und Hannover sowie Leverkusen ein Unentschieden abtrotzt wurde, stechen besonders der Gewinn der Hallenlandesmeisterschaft sowie der Sieg in einem gut besetzen Turnier in Löbau hervor.

Ausblick: Nächste Saison steht für fast alle (bis auf Senkbeil und Keßler) der garantierte Umbruch zum Großfeld statt. Da die U14 den Aufstieg schon fast sicher in der Tasche hat (dieser kann ebenfalls morgen in Döbeln besiegelt werden) geht der Weg für das Gros der Spieler sicher in die Landesliga, neben den Junioren des FCS/SGLL trifft man da auf die U14 Mannschaften der großen Vereine Sachsens (Dynamo, CFC, Aue, Borea) und wird daher sicher mehr gefordert als in dieser Saison, was für die Entwicklung sicher förderlich sein wird. Ein übermäßiger Kaderumbruch wird dabei wohl nicht stattfinden müssen, die Mannschaft dürfte dieser Aufgabe durchaus gewachsen sein.

Tabelle Bezirksliga Leipzig
Kader
Statistiken

Rumpelstilzchen


Fragen an René Hönisch (U13):

Bezirksmeister, Hallenlandesmeister, Dritter bei der NOFV-Hallenmeisterschaft. Gibt es überhaupt irgendetwas Negatives an den Leistungen der Mannschaft auszusetzen?
Anhand der aufgeführten Erfolge lässt sich generell nicht alles positiv verallgemeinern. Selbstverständlich hat die Mannschaft auch schlechtere Leistungen abgeliefert. Es ist wichtig grundsätzlich kritisch zu bleiben und jeden Wettkampf einzeln für sich zu bewerten. Nach der überaus erfolgreichen, aber auch sehr lehrreichen Hallensaison haben es die Jungs dennoch geschafft, trotz der zumeist fehlenden Herausforderungen im Pflichtspielbetrieb, die Motivation und Konzentration hoch zu halten. Somit konnten auch in der Rückrunde größtenteils überzeugende Siege eingefahren werden. Demgegenüber stehen allerdings in den Spitzenspielen weniger dominante Erfolge, in denen man zwar den Kampf angenommen hat, jedoch die eigene technische und spielerische Überlegenheit nicht immer vollends nutzen konnte. Insgesamt zeichnet die Mannschaft eine gewachsene Reife in der Einstellung zum Wettkampf sowie eine hohe Lernbereitschaft aus, was letztendlich auf überwiegend äußerst zufriedenstellende Leistungen zurückschauen lässt.

Wie bewerten Sie die Einführung der Landesliga Sachsen im D-Juniorenbereich?
Leider konnte diese für alle Leistungszentren notwendige Landesliga für die kommende Saison nicht realisiert werden. Die Gründe hierfür erschließen sich mir dabei nicht, allerdings bleibt zu hoffen, dass die Einführung lediglich aufgeschoben wurde und in der übernächsten Spielzeit endlich in die Tat umgesetzt wird. Es gibt derzeit aus meiner Sicht keine Alternative, um den Jungs einen fordernden Wettkampfbetrieb zu gewährleisten, wodurch ein deutlicher Leistungssprung der Spieler erwartet werden kann.

Wie sehen Sie die Entwicklung ihrer Spieler in der abgelaufenen Saison?
Die Frage lässt sich nur sehr schwer pauschal beantworten, da die Fortschritte normalerweise individuell betrachtet werden müssen. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Jungs aufgrund ihrer hohen Leistungsbereitschaft und Disziplin eine ideale Trainingsintensität möglich gemacht haben. Die technischen Qualitäten der Spieler konnten dabei weiter ausgebaut werden, sodass jeder Einzelne in der Lage ist auch auf engem Raum und unter großem Druck Spielsituationen handlungsschnell und spielerisch zu lösen. Größtes Verbesserungspotential steckt im Gegensatz dazu weiterhin im Torabschlussverhalten der meisten Spieler.

Wer sind die Leistungsträger des Teams?
Auch wenn ich nur sehr ungern einzelne Spieler heraushebe, so besitzt jede Mannschaft natürlich Leistungsträger, welche durch Qualität und vor allem Leistungskonstanz immens wichtig für ihre Mitspieler sind. Hierbei sind in erster Linie die beiden Kapitäne Bastian Strietzel und Justin Dintiu sowie Jeremy Kammann zu nennen, welche mit den hohen Erwartungen der Trainer in sie lernen mussten umzugehen und dadurch als Führungsspieler deutlich reifen konnten. Darüber hinaus möchte ich in diesem Zusammenhang noch Finn Wilke und Niklas Opolka erwähnen, die im Saisonverlauf zunehmend mehr Verantwortung übernommen haben und ebenfalls auf dem besten Weg sind, sich zu Leistungsträgern zu entwickeln.

Im nächsten Jahr spielen die Jungs dann auf dem Großfeld. Hat man in der vergangenen Saison schon auf diese Umstellung hingearbeitet oder geschieht das erst in der Saisonvorbereitung?
Gezielt auf das Großfeld in Sachen taktischem Verhalten oder athletischen Voraussetzungen wurde die Mannschaft nicht vorbereitet. Ziel in diesem Altersbereich der D-Junioren ist es, die Spieler individuell auf ein höchstmögliches Niveau zu bringen, um ihnen die Umstellung auf die veränderten Anforderungen auf dem Großfeld so leicht wie möglich zu machen. Die Jungs bekommen dabei in der nächsten Landesliga-Saison genügend Zeit für diesen Gewöhnungprozess.

Was sind ihre Ziele für die kommende Saison?
In der kommenden Saison werden meine Kollegen Uwe Metzdorff und Mike Möritz sowie meine Person die neue U12 (Jahrgang 2000) betreuen, selbstverständlich wiederum mit dem Ziel die Jungs deutlich voranzubringen und viel Spaß zu haben. Neben dem Training werden wir aufgrund der Spielklasse erneut viel Energie in die Organisation von adäquaten Wettkampfanforderungen stecken.


Winterspezial zur ersten Halbserie des RB-Forum

Ohne Punktverlust Richtung Meisterschaft? - Bezirksliga Leipzig als Entwicklungsplacebo

Zehn Ligaspiele, zehn Siege, 30 Punkte und ein Torverhältnis von 107:10. Drei Pokalspiele, drei Siege und ein Torverhältnis von 43:0. Die Bilanz der erfolgreichsten Nachwuchsmannschaft von RB Leipzig ist beeindruckend - allerdings nur auf den ersten Blick. Denn hier agiert eine Mannschaft, die qualitativ viel zu stark für die Bezirksliga Leipzig ist und damit grundlegende Ziele dieser Altersklasse wie das Lernen von Ernsthaftigkeit und der Spielfreude ad absurdum führen.

Denn mit Spaß am Fußball hat das zumindest für alle anderen Mannschaften wenig zu tun. Schwer vorstellbar, wie sich Kinder im Alter zwischen 11 und 13 Jahren fühlen müssen, wenn sie fast im Minutentakt ein Tor nach dem anderen vom übermächtigen Gegner eingeschenkt bekommen und hoffnungslos überfordert sind. Aber auch für die RasenBallsportler dürften Spiele wie gegen TuS Leutzsch (23:0) oder Lok Engelsdorf (20:0) wenig hilfreich für ihre Entwicklung sein. Mit sehr viel gutem Willen könnte man hier das Erlernen und die intensive Förderung der Spielkreativität anführen, um den gegnerischen Abwehr-Block zu durchbrechen. Aber ein vernünftiges Fußballspiel kommt selten zustande, denn bis auf die Spiele gegen Sachsen Leipzig (1:0) und Lok Leipzig (4:2) wurden alle restlichen Partien deutlich gewonnen. Meist stellen sich die Gegner konsequent in die eigene Hälfte, versuchen das Spiel zu zerstören und sind hauptsächlich damit beschäftigt, die Bälle aus der eigenen Gefahrenzone ins Niemandsland zu befördern. Geduldsspiele sind eher selten, oftmals führen die RBLer schon nach fünf Minuten mit ein oder zwei Toren.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass das Trainerteam um René Hönisch, Uwe Metzdorff und Mike Möritz ein besonderes Augenmerk auf Trainingseinheiten und Testspiele legt. Vor der Saison fanden Spiele gegen RW Erfurt und Dynamo Dresden statt, die zwar verloren gingen, aber den Jungs wenigstens vor Augen führten, dass sie noch eine Menge Arbeit vor sich haben.

Das Grundgerüst der U13 besteht aus ehemaligen Trainern und Spielern des erfolgreichen FC Sachsen-Nachwuchses vom Jahrgang 1998, der zu Saisonbeginn an RB Leipzig verkauft wurde. Darunter fallen die Trainingsverantwortlichen Hönisch und Metzdorff, sowie Toptorschütze Eric Berger (23 Tore in 10 Spielen), Torhüter Dominik Moch, oder auch Mittelfeldakteur Bastian Strietzel (außerdem: Max Ruhner, Jeremy Joe Kammann, David Bierstedt und Finn Wilke). Ergänzt wurde der Kader z.B. durch den stark agierenden Stürmer Justin Dintiu (Borea Dresden), Danny Winkler (FC Grimma), Tom Seifert (SSV Markranstädt), Max Keßler, Kilian Senkbeil, Rene Bernhardt (alle Lok Leipzig), Niklas Opolka (SV Tresenwald-Machern), Justin Scholz (RW Thalheim) und Tom Wallenstein (Kickers Markleeberg).

Es ist davon auszugehen, dass die Nachwuchskicker von RB auch die Rückrunde in der Bezirksliga dominieren und ohne Probleme Platz 1 verteidigen werden. Spannung dürfte lediglich noch der Landespokal bringen, aktuell steht dort die U13 im Viertelfinale. Abwechslung vom einseitigen Ligaalltag bringen vor allem die Hallenturniere, nächste Woche Samstag und Sonntag warten in Halle (Saale) Gegner wie Bayern München oder Bayer Leverkusen.

Trotz aller Kritik ist es bemerkenswert, wie Mannschaft und Trainerteam tagtäglich eng miteinander zusammenarbeiten und trotz aller "Langeweile" in der Liga an jedem Wochenende mit neuer Motivation die Spiele bestreiten - es wäre wünschenswert, wenn einige Profis solch eine Einstellung an den Tag legen würden.

Tabelle Bezirksliga
Kader
Statistiken

Rojiblanco


Fragen an René Hönisch:

Sind Sie zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf?
Ich bin mit der Entwicklung der Jungs zufrieden. Die neuformierte Mannschaft passte von Beginn an menschlich und charakterlich gut zusammen, musste sich natürlich im sportlichen Bereich erst einmal finden. Jeder einzelne Spieler benötigt dabei eine gewisse Gewöhnungsphase an die deutlich erhöhten Anforderungen. Da der Pflichtspielbetrieb in der Bezirksliga leider keine optimalen Vorrausetzungen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung bietet, wurden zahlreiche Testspiele gegen zumeist anspruchsvollere Gegner absolviert. In diesen wurden die Jungs gefordert und lernten auch mit schwierigen Situationen und Negativerlebnissen umzugehen.

Auf welchem Tabellenplatz wollen Sie und Ihre Mannschaft am Ende der Saison stehen?
Die Bezirksliga Leipzig wurde bisher nach Belieben dominiert und man steht verlustpunktfrei souverän an der Tabellenspitze. Diese Position soll selbstverständlich auch in der Rückrunde mit überzeugenden Leistungen bestätigt werden und klare Zielsetzung sollte es sein, weiterhin ohne Punktverluste zu bleiben. Neben den Ergebnissen geht es dabei vorrangig um die Art und Weise der gezeigten Wettkampfleistungen sowie die Umsetzung der gestellten Aufgaben. Daran wird sich die Mannschaft weiterhin messen lassen müssen. Darüber hinaus möchte man ebenfalls auf Landesebene bei den Meisterschaften in der Halle sowie auf dem Feld gute Leistungen abrufen und sich bestmöglich platzieren.

Welches Spiel von Ihrer Mannschaft war bisher das stärkste und welche das enttäuschendste?
Die beiden stärksten Spiele waren sicherlich das Pokalspiel in Auerbach sowie das Testspiel in Riesa. Die Mannschaft überzeugte dabei über die komplette Spielzeit mit spielerischer Dominanz und sehr hohem Tempo in den eigenen Aktionen. Etwas enttäuschend vom Ergebnis waren die Testspielniederlagen zu Beginn der Saison gegen Dynamo Dresden und Rot-Weiß Erfurt, wobei auch in diesen Vorbereitungsspielen ansprechende Phasen zu verzeichnen waren. Zu diesem Zeitpunkt zeigten die Jungs allerdings noch größere Schwächen, das hohe Tempo durchweg mitzugehen sowie in der konsequenteren Verwertung der herausgespielten Torchancen.

Sind Sie mit der Entwicklung ihrer Spieler zufrieden? Wo sehen Sie noch Nachholbedarf?
Wie oben bereits geäußert, hat sich jeder Einzelne individuell erkennbar verbessert. Besonders im spielerischen Bereich sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Dabei bringen die Jungs technisch beste Voraussetzungen mit, die es weiter auszubauen gilt. Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf der essentiell wichtigen Handlungsschnelligkeit, um auch unter Gegner- und Zeitdruck die richtige Entscheidung treffen zu können. Wann suche ich die 1:1-Situation, wann bevorzuge ich das Abspiel oder den Torabschluss. In zahlreichen überschaubaren Spielformen werden die Spieler vor solche Entscheidungen gestellt. Daran gilt es weiterhin kontinuierlich zu arbeiten, um fürs nächste Jahr optimal auf die veränderten Anforderungen im Großfeld-Bereich vorbereitet zu sein.