Saisonfazit C-Junioren 2010/2011

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Saisonfazit des RB-Forum

U15 am oberen Ende der unteren Tabellenhälfte

Ja, die Überschrift soll verwirren. Sie ist aber gar nicht so schwer so zu verstehen, wenn man sich einmal die Abschlusstabelle genauer betrachtet. Die ist nämlich zweigeteilt in die Plätze eins bis sechs und sieben bis zwölf. Die Lücke zwischen Platz sechs und sieben beträgt acht Punkte Differenz. Und RB befindet sich just auf diesem siebten Platz, und damit einen Rang hinter dem der Winterpause.

Tabellarisch ist dieser Platz eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahresergebnis, wo man nur elfter und damit vorletzter wurde. Sportlich ist die Weiterentwicklung vor allem im defensiven Bereich zu sehen. Kassierte man in der letzten Spielzeit noch 69 Gegentore, musste der Torwart diesmal nur noch 37mal hinter sich greifen - eine Verringerung der Gegentoranzahl um etwa die Hälfte! Dabei agierte die Mannschaft äußerst fair und kassierte nur zehn gelbe Karten, was Rang zwei in der Fairnesstabelle bedeutet. Andererseits könnte man auch argumentieren, dass man zu zögerlich in die Zweikämpfe ging, denn beim Erarbeiten und dem Verwerten von Torchancen klemmte es weiterhin. In 22 Spielen traf man lediglich 20mal ins Schwarze und damit zweimal weniger als in der Saison 2009/10. In der Offensive herrscht also Verbesserungsbedarf. Diese Offensivschwäche schlägt sich auch in der Zahl der Siege nieder, denn nur fünfmal konnte man den Platz als Sieger verlassen. Achtmal endete das Spiel unentschieden, wobei man mindestens vier dieser Spiele bei gezielteren Torabschlusshandlungen hätte gewinnen können.

Festzuhalten bleibt aber, dass man in fast allen Spielen (Ausnahmen bilden die Partien gegen Hertha BSC Berlin1,2 und das Rückspiel in Magdeburg) auf Augenhöhe agierte und durchaus Chancen hatte das Ergebnis erfolgreicher zu gestalten. Besondere Erwähnung soll auch das erzielte Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Energie Cottbus. Durch eine konzentrierte Leistung gelang es gegen die Lausitzer eines von deren fünf Spielen mit Punktverlusten abzutrotzen.

Für Verwirrung sorgte lange Zeit die Abstiegsfrage. Gab es in der letzten Saison mit dem FSV Zwickau nur einen Absteiger, kamen zwischendurch Gerüchte auf, dass die beiden schlechtplatziertesten sächsischen Mannschaften den Weg in die Landesliga antreten müssen. Letztendlich wird es wohl darauf hinauslaufen, dass es keine sportlichen Absteiger geben, die Liga um mindestens zwei Mannschaften (auf 14 Teams) aufgestockt wird und sich alle Vereine um ein Startrecht in dieser Regionalliga bewerben müssen.

Ausblicke: Als durchsetzungsstark, mit ansehnlicher Technik und gutem Schuss ausgestattet, präsentierte sich über die gesamte Saison Janik Mäder. Mit diesen Eigenschaften ausgestattet, gelang es ihm das Amt des Kapitäns in der Landesauswahl zu übernehmen. Sören Reddemann konnte sich ebenfalls in der Auswahl durchsetzen. Beide Spieler dürften wohl der heißesten Anwärter aus dem Kader auf einen Stammplatz in der B-Juniorenbundesliga in der nächsten Saison sein. Auch Christoph Krause und Roman Kretzschmar waren Stammspieler und haben gute Chancen auf einen Platz im Kader der B-Junioren.

Durch Zweikampfstärke beeindruckte vor allem Maximilian Schnabel. Mit ihm, Pascal Bekker, Tim Genz und Alexander Vogel steht das Gerüst des Kaders für die nächste Saison. Weil mit Florian Sowade, Benito Gründer, Timmy Weber und Anthony Barylla auch andere Spieler des Jahrgang 1997 bereits in die Regionalliga schnuppern durften, sollte die Mannschaft in der nächsten Saison noch besser aufgestellt sein.

Randnotiz: Die U15 war die einzige Mannschaft von RB Leipzig, die auf Grund des vorzeitigen Wintereinbruchs KEINE Nachholspiele absolvieren musste. Sicherlich wurde das auch durch die kleine Spielklasse mit nur 12 Mannschaften begünstigt. Trotzdem sollten sich die den Spielplan ansetzenden Verbände daran mal ein Beispiel nehmen, Sport frei!

Tabelle
Kader
Statistiken

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Der Saisonrückblick der Jungbullen

Die Regionalliga-Saison 2010-2011 beendete die U15 der Roten Bullen auf Tabellenplatz 7. Nach der Hinrunde rangierten die Bullen noch auf Platz 5, rutschten in der Rückrunde jedoch in die zweite Tabellenhälfte ab. Vor allem in den Heimspielen ließen die Leipziger Punkte liegen und gewannen nur zwei der elf Partien. Beachtlich jedoch: Den starken Mannschaften aus Cottbus (2.), Magdeburg (3.) und Aue (6.) trotzte die U15 zuhause ein Unentschieden ab und zeigte so ihre Qualität. Detlef Schößler übernahm die U15 nach der Winterpause von Christian Dittmar. Dominik Cegla fungierte durchgehend als Co-Trainer der Jungbullen.

„Viel mehr war für diese junge Mannschaft nicht drin, denn sie ist der jüngere Jahrgang der C-Junioren. Sie konnte fast zu 100 Prozent umsetzen, was wir erwartet haben. Da es keinen Absteiger aus der Regionalliga gibt, war zum Ende der Saison der sportliche Druck dann schon etwas raus“, sagt Ivo Jungbauer.

Statistik:
Platz 7 (Regionalliga Mitteldeutschland)

5 Siege, 8 Unentschieden, 9 Niederlagen
23 Punkte

20:37 Tore
Beste Torschützen: John Winkler, Maximilian Schnabel, beide je 4 Tore

Pokal
Aus im Achtelfinale: 2:3 n.V. gegen Dynamo Dresden

Winterspezial zur ersten Halbserie des RB-Forum

C-Junioren überwintern im Mittelfeld

Nach einer bescheidenen ersten Saison in der neugegründeten Regionalliga Mitteldeutschland, die man als Elfter und damit Tabellenvorletzter abschloss, starteten die C-Junioren einen erneuten Anlauf einen Fußabdruck in der Liga zu hinterlassen.

Da es im Vorjahr noch keine C2-Junioren gab und dementsprechend wenige Spieler des Jahrgangs 1996 im Nachwuchsbereich gab, war man erneut gezwungen Spieler aus anderen Leipziger Vereinen zu verpflichten. Der Großteil der Kicker kam aus der Jugend des FC Sachsen (5), gefolgt von Lok Leipzig und dem SV Schleußig (je 2). Je ein Spieler kam von Rotation, dem Leipziger SV, sowie aus Vereinen des Leipziger Umlands (Tresenwald Machern, Eilenburg und Lucka). Erfreulicherweise schafften es mit Max Schnabel und Alex Vogel auch zwei Spieler der letztjährigen D-Jugend-Mannschaft sich einen Platz im Kader zu sichern. Mit John Winkler und Philipp Gerth blieben nur zwei bekannte Gesichter der Mannschaft erhalten.

Mit neu zusammengestellter Mannschaft galt es die Spieler individuell weiterzuentwickeln und durch geschlossene Teamleistungen eine gute Rolle zu spielen. Diese Aufgabe sollte mit Christian Dittmar und Dominik Cegla ein Trainerteam übernehmen, welches im Jahr zuvor noch für die A-Junioren zuständig war.

Trotz des Umbruchs begann der Saisonstart mit einem 4:0-Sieg in Chemnitz furios. Es folgten Unentschieden gegen Magdeburg und Lok Leipzig. Dass die Moral in der Mannschaft stimmt, bewiesen die Jungs als sie einen 0:2 Rückstand gegen Aue in den letzten drei Spielminuten noch ausgleichen konnten. Somit war man nach vier Spielen immer noch ungeschlagen!
Diese Serie fand gegen Dynamo Dresden und Energie Cottbus ein jähes Ende. Beide Spiele gingen, bedingt durch individuelle Fehler, mit 0:2 verloren. Außerdem nutze man die erspielten Chancen nicht konsequent, sodass man in der vierten der sechs gespielten Partien torlos den Platz verlassen musste. Aufgrund dessen gab es eine Umstellung in der Mannschaft. Der bis dahin als Stürmer agierende Christoph Krause wurde fortan als Innenverteidiger eingesetzt. Die anschließenden Partien gegen die Tabellennachbarn aus Halle und Erfurt spielte man unentschieden 1:1, die mangelnde Chancenverwertung blieb erhalten. Gegen die Hertha aus Berlin gab es die erwartete 0:5-Niederlage, jedoch konnte man gegen den Staffelfavoriten streckenweise gut mithalten und selbst Chancen kreieren. Im Nachholespiel in Jena konnte man den ersten Sieg seit fast drei Monaten (1:0) feiern und legte gegen Borea Dresden sogar noch einen drauf (4:2). Diesen Trend verpasste man im vorgezogenen Rückspiel gegen Chemnitz fortzusetzen und kassierte eine unnötige Niederlage gegen den bis dahin Tabellenletzten.
In diesem Spiel stand mit Detlef Schößler ein neuer Trainer an der Seitenlinie, da Christian Dittmar in Zukunft „kürzer treten möchte“, aber dem Verein erhalten bleibt.

Fazit: Mit 14 Punkten steht die U15 im gesicherten Mittelfeld. Mit Ausnahme der Partie gegen Hertha BSC Berlin war die Mannschaft in jedem Spiel konkurrenzfähig und hatte Chancen das Spiel siegreich zu gestalten. Daran gemessen hat man sicherlich vier bis fünf Punkte zu wenig geholt.

Ausblick: Gelingt es, das Team mit einem treffsicheren Stürmer zu verstärken, ist es möglich den vierten Tabellenplatz zu erreichen. Die ersten drei Plätze scheinen vergeben: Hertha und Cottbus sind bereits jetzt enteilt (30 Punkte) und auch Magdeburg (22 Punkte) spielt konstant gut. Der Abstand zum Abstiegsplatz beträgt sechs Punkte und sollte genug Puffer sein, um nicht in Schwierigkeiten zu kommen.

Tabelle
Kader
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Fragen an Christian Dittmar:

Sie haben die U15-Junioren die längste Zeit vor der Winterpause trainiert. Wie schwer fiel Ihnen der Abschied vom Team?
Der Abschied fiel beiden Seiten schwer, da wir uns schnell als fuktionierendes Team gefunden haben und eine kontinuierliche, positive Entwicklung zu spüren war. Es hat riesig Spaß gemacht mit den Jungs zu trainieren und sie zu entwickeln. Leider war diese zeitintensive Arbeit mit meinen beruflichen Verpflichtungen nicht mehr zu vereinbaren. Ich möchte auch hier die Gelegenheit nutzen um mich bei unserem Co-Trainer Dominik Cegla und Susi Winkler unserer Teamleiterin bedanken, die mir die Arbeit sehr erleichtert haben.

Welche Schwerpunkte haben Sie bei der Ausbildung der Spieler gesetzt?
In erster Linie war unsere Aufgabe aus einer völlig neu besetzten Mannschaft ein Team zu formen. Gerade weil die Spieler mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns kamen, war schon dies eine Herausforderung. Natürlich stand auch hier die technische Entwicklung im Vordergrund, aber auch grundlegende taktische Komponenten wie gegen den Ball verteilen, wurden schnell umgesetzt.

Waren Sie zufrieden mit dem Saisonverlauf bis Sie die Mannschaft übergeben haben?
Ich war am Ende mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden, auch wenn wir zwischenzeitlich einen Hänger hatten. Mit den 2 Siegen zum Ende der Hinrunde spiegelte der Platz 5 unser Leistungsvermögen wieder. Es hätten sicherlich einige Spiele die Unentschieden ausgingen gewonnen werden können, aber die noch unzureichende Chancenverwertung lässt jede Menge potential für die Rückrunde vermuten. Man hat gesehen, dass unsere neue Mannschaft jederzeit mit Leistungszentren wie Jena und Erfurt, bei denen die Mannschaften schon seit Jahren beisammen trainieren, mit halten und Spiele bestimmen kann. Mehr war für die Hinserie nicht zu erwarten.

Welches Spiel Ihrer Mannschaft war bisher das stärkste und welches das enttäuschendste?
Das stärkste Spiel war das Nachholespiel in Jena, welches aufgrund einer überzeugenden Leistung auch gewonnen werden konnte. Das enttäuschenste war der Auswärtsauftritt in Halle, wo wir uns leider dem Niveau und Tempo des Gegners anpassten und dachten funktioniert so leicht wie im Vorbereitungsspiel, das 6:0 gewonnen wurde.

Welcher Spieler hat Sie in der Hinrunde am Meisten überzeugt?
Es wäre unfair einzelne Spieler hervorzuheben, da sich jeder in Bezug auf seinen Ausgangspunkt gut entwickelt hat. Wer die Spiele verfolgt hat, hat natürlich auffällige Spieler gesehen, letztendlich sind aber alle Spieler wichtig für den Erfolg und die Weiterentwicklung der Mannschaft.