Saisonfazit A-Junioren 2011/2012

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Saisonfazit

Winterspezial zur ersten Halbserie

Von tiefschwarz zu blütenweiß ...

... die verrückte Hinrunde der U19-Junioren

Aufstieg, so lautete die klare Zielstellung zu Saisonbeginn für die A-Jugend und mit dem zusammengestellten Mannschaftskader zählte das Team ganz klar zu den Aufstiegsfavoriten. Aus acht Spielern (Jahrgang 1993), die bereits in der vergangenen Saison erste Erfahrungen bei den A-Junioren sammelten, den aufrückenden Akteuren (Jahrgang 1994), die maßgeblich zum Aufstieg der B-Junioren in der Vorsaison beitrugen und insgesamt sieben externen Neuzugängen galt es eine verschworene Einheit zu bilden. Doch dieser Prozess geriet gewaltig ins Stocken.

In den ersten drei Partien gegen den Chemnitzer FC, Türkiyemspor Berlin und den SC Staaken setzte es drei Auftaktpleiten in Folge, bei einem katastrophalen Torverhältnis von 3:9. Besonders die Abwehr erwies sich als nicht sattelfest und war besonders über die außen anfällig. Im zentralen Mittelfeld klafften riesige Lücken und die Bindung zu den Sturmspitzen fehlte völlig. Kurzum: Es sah ganz finster aus.
Das Ziel „Aufstieg“ rückte in weite Ferne, denn in den vergangenen drei Saisons stieg nur ein Team mit mehr als drei Niederlagen noch in die Bundesliga auf. Jetzt war erstmal Punkte sammeln angesagt um den Tabellenkeller zu verlassen.

Noch vor dem vierten Spieltag legte der Cheftrainer Detlef Schößler aus „privaten und beruflichen Gründen“ sein Amt nieder. Nachfolger wurde der bisherige Co-Trainer Lars Weißenberger. Den Posten des Co-Trainers übernahm fortan Dominik Cegla.
Neben dem Cheftrainer wurden auch zwei Neuzugänge seitdem nicht mehr gesehen: Die Stürmer Toni Hager und Josue-Serge Massoma waren ebenso schnell wieder aus Leipzig weg, wie sie gekommen waren.

Gegen Jena wollte die Mannschaft endlich Zählbares mitnehmen. Dazu wurde das Team im Defensivbereich gründlich umgekrempelt: Neuer Kapitän, neue Viererkette, die als Abwehrspieler bekannten Majetschak und Siebeck wurden ins Mittelfeld beordert und plötzlich…lief es rund…
Nach der ersten Führung der Saison wurde weiter nach vorn gespielt und der Favorit aus Jena mit 3:1 geschlagen. Es sollte der Auftakt einer beeindruckenden Serie werden.

Den neuen Teamgeist konnte man bereits eine Woche später am Cottaweg bestaunen, der vor dem Spiel mit einem neuen Ritual eingeschworen wird: Das gesamte Team (inkl. der nicht im Kader befindlichen Spieler) versammelt sich auf dem Feld, schwört sich ein und mit dem Anpfiff beginnt dann meist ein Offensivfeuerwerk.
Gegen Borea Dresden stand es bereits nach zwanzig Minuten 5:0. Ungläubiges Staunen machte sich breit. Was war mit dieser Mannschaft, die vor drei Wochen noch kein Bein auf Boden gebracht hatte, passiert? Keine Ahnung.
Am Ende des Spiels standen übrigens neun Tore für RB auf der Habenseite.

Die Siegesserie riss auch in den folgenden drei Spielen nicht ab. 4:0, 4:1 und 4:0 hießen die Endergebnisse gegen den Berliner SC, Neubrandenburg und Aue. Inzwischen hatte sich die Mannschaft von Platz 13 auf den dritten Rang vorgearbeitet.

So kam es am Cottaweg am 9. Spieltag zum Spitzenspiel RB Leipzig gegen Tennis Borussia Berlin. Man hatte die Hauptstädter am Rand einer Niederlage. Doch in der 90. Minute glich TeBe durch einen berechtigten Elfmeter zum 1:1 aus.

Danach sank die Formkurve etwas ab. Die Partien gegen die Reinickendorfer Füchse und Babelsberg gewann man zwar auch, aber „nur“ noch mit 2:0. Umso überraschender war der 5:0-Kantersieg beim Tabellenzweiten Dynamo Dresden. Gegen die Dynamos hatte man in den bisherigen U19-Vergleichen nicht viel holen können. Jetzt war die Mannschaft wieder mittendrin im Aufstiegsrennen.
Das letzte Spiel der Hinrunde gegen Bundesliga-Absteiger Magdeburg wurde dann auch noch souverän gewonnen, wobei der 4:1-Sieg mindestens um ein Tor zu hoch ausfiel.

Damit hat das Team, seitdem Lars Weißenberger Cheftrainer ist, aus zehn Spielen 28 Punkte geholt, ist bei einem Torverhältnis von 37:4 ungeschlagen und hat somit eine blütenweiße Weste. Wer hätte eine solche Serie nach den ersten drei Spielen vermutet!

In der Tabelle steht man nach der Hinrunde auf Platz drei und ist nur noch zwei Punkte von Spitzenreiter Jena entfernt. Den Relegationsplatz zwei belegt Tennis Borussia Berlin mit 29 Punkten. Neben den erwähnten Mannschaften wollen auch Chemnitz (27), Dynamo Dresden (26), Türkiyemspor Berlin (26) und Staaken (24) ein Wort um den Aufstieg mitreden.

Die Rückrunde soll dann planmäßig am 19.02.2012 mit dem Spiel beim Chemnitzer FC beginnen. Dort gilt es dann den Auftakt nicht wieder in den Sand zu setzen!


Fragen an Lars Weißenberger (U19):

Die ersten drei Spiele der Saison wurden verloren. Daraufhin legte Detlef Schößler sein Amt nieder, Sie wurden zum Cheftrainer ernannt und plötzlich spielte die Mannschaft wie ausgewechselt und ließ nur gegen Spitzenreiter Tennis Borussia Berlin zwei Punkte liegen. Kann man so eine Entwicklung überhaupt erklären?
Ich hatte den Jungs gesagt, dass wir so schnell wie möglich ein Erfolgserlebnis brauchen. Das geht aber nur mit absoluter Leidenschaft, Kampf und Wille den Bock umzustoßen. Die Mannschaft hat das sofort in Jena umgesetzt und den ersten Dreier eingefahren. Dies gab der Mannschaft einen riesigen Schub und eine Menge Selbstvertrauen, das wir mit in die nächsten Spiele nahmen und dadurch eine klasse Serie starteten, die wir bis zum Schluss halten konnten.

Mit Hamrol, Henske, Sorge, Schiller, Habeland, Majetschak und Siebeck gehören sieben gelernte Defensivspieler zu den Stammspielern. Liegt in der stabilen Defensive der „Schlüssel zum Erfolg“?
Das kann man so sagen. Neben den tollen Offensivfußball heut’ zu Tage darf man den Rückwärtsgang nie außer acht lassen. “Modern ist wer zu null spielt“. Nichtsdestotrotz haben wir unser Spiel nach vorn verbessert und sind in unserer Chancenverwertung sehr effektiv gewesen.

Sie ernannten Toni Majetschak zum neuen Kapitän. Welche Eigenschaften zeichnen ihn in dieser Rolle aus?
Zum einen hat er die Rolle des Kapitäns voriges Jahr in der U17 hervorragend ausgefüllt. Zum anderen ist er durch seine persönliche Ausstrahlung ein Führungsspieler, der nicht nur verbal sondern auch mit Leistung voran geht. Neben ihm ist es auch wichtig eine stabile Achse von Führungsspielern zu haben, wie Tom Nattermann, Kevin Schiller, Alex Sorge und Matthias Hamrol.

Die Stammformation rekrutiert sich aus 14 Spielern. Wie halten Sie die Ergänzungsspieler bei Laune?
Wichtig ist es im Fußball eine eingespielte Mannschaft zu haben. Und noch wichtiger ist es eine starke Bank zu haben. Ich spreche mit den Ersatzspielern, sage woran sie sind und was sie besser machen müssen um zu spielen.

Durch die Abgänge von Toni Hager und Josue-Serge Massoma sind zwei Kaderplätze im Angriff frei geworden. Gibt es Überlegungen diese Plätze durch Neuzugänge in der Winterpause wieder zu besetzen?
Es ist sehr schwierig im Winter nachzurüsten. Zudem vertraue ich meinem jetzigen Kader, der so schlecht nicht ist.

Hat der ein oder andere Spieler ihrer Mannschaft schon die Chance erhalten bei der ersten Mannschaft mit zu trainieren?
Bis jetzt noch nicht, aber ich hoffe bald. Unser Ziel ist es soviel wie möglich Spieler für die erste Mannschaft anzubieten.

Roter Brauser
20.01.2012


Der Hinrunden-Rückblick der Jungbullen

Nach drei Auftaktpleiten starten unsere A-Junioren durch. / Es folgen acht Siege und ein Unentschieden. / Nur zwei Zähler Rückstand zur Tabellenspitze.


NOFV-Regionalliga
13 Spiele | 9 Siege | 1 Unentschieden | 3 Niederlagen
41:13 Tore | 28 Punkte
Platz 3


Unsere A-Junioren starteten mit dem Trainerduo Detlef Schößler (Cheftrainer) und Lars Weißenberger (Co-Trainer) sowie Teamleiter Matthias Pihaule und Physiotherapeut Christian Reinhold in die Regionalliga-Saison 2011-2012. Durch die sehr guten Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen stieg gleichzeitig auch die Erwartungshaltung an unsere U19.

Doch die Mannschaft kam schlecht aus den Startlöchern und verlor die ersten drei Spiele. Überraschend gab Detlef Schößler Ende September das Traineramt aus privaten und beruflichen Gründen auf, Lars Weißenberger fungierte nun als Chefcoach.

Weißenberger legte nach neun Gegentoren aus den drei Auftaktpartien den Schwerpunkt auf die Defensive und brachte die Mannschaft so in die Erfolgsspur. Der 3:1-Auswärtssieg in Jena war nicht nur der erste Saisonsieg, sondern auch die Initialzündung für eine außergewöhnlich Serie! In den folgenden zehn Spielen feierten unsere Kicker neun Siege (davon fünf Auswärtssiege) und ein Remis. Dieses Unentschieden war zudem äußerst unglücklich, denn die Jungbullen hatten den damaligen Tabellenführer TeBe Belin am Rande der Niederlage und kassierten den Ausgleich erst in der Nachspielzeit.

Die Mannschaft steigerte sich im Abwehrverhalten enorm und musste nur noch vier Gegentreffer hinnehmen. 41 eigene Tore sind darüber hinaus der zweitbeste Wert der Liga. Unsere Jungs setzten die taktischen Vorgaben und Konzepte hervorragend um und bewiesen eine besondere Qualität: Die A-Junioren konnten auch schwächere Spiele wie beim 2:0 gegen Babelsberg oder beim 4:1 gegen Magdeburg für sich entscheiden.

Den beeindruckende Höhepunkt der Hinrunde setzten unsere Jungs am 12. Spieltag mit einem überragenden 5:0-Sieg im Spitzenspiel bei Dynamo Dresden. Die Roten Bullen haben sich bereits auf Platz drei vorgearbeitet und nur noch zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Jena.

RB Leipzig
03.01.2012

Saisonstart

Ein Blick auf den Saisonstart der Nachwuchsmannschaften

Durch die Länderspiel-/ Landespokalpause bei der ersten Mannschaft waren am vergangenen Wochenende alle Augen auf den Nachwuchs gerichtet. Mittlerweile sind alle Teams in die Saisons gestartet, wobei manche erst ein Spiel, andere bereits vier Spiele absolviert haben. Selbstverständlich kann ich nach wenigen gespielten Partien keine ausführliche Analyse geben, zumal ich nur eine Mannschaft, die U17, selbst gesehen habe. Einen Ausblick, mit dem Ziel den einen oder anderen Leser zum Besuch eines Juniorenspiels zu begeistern, traue ich mir dennoch zu.

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Das größte Sorgenkind im Nachwuchsbereich stellt derzeit die U19 dar. Mit dem Ziel Aufstieg angetreten, sind null Punkte aus zwei Spielen bei einer Tordifferenz von -4 enttäuschend. Soll das Ziel nicht schon nach wenigen Saisonspielen korrigiert werden, muss sich die Mannschaft um Trainer Detlef Schößler schnellstmöglich zusammenraufen und den Schalter umlegen, denn in den vergangenen drei Spielzeiten hatten die beiden bestplatziertesten Teams nie mehr als vier Niederlagen in der gesamten Saison. In der letzten Saison hatten die Staffelführenden Erfurt und Jena sogar nur zwei Niederlagen in 26 Saisonspielen erlitten, wobei es für die Jenenser hat am Saisonende auf Grund verlorener Relegation nicht zum Bundesligaaufstieg gereicht… Am 11.09. geht es am Cottaweg gegen die ebenso schlecht gestarteten Berliner vom SC Staaken um entscheidende drei Punkte, will man nicht eine Woche später beim Gastspiel in Jena ein fast schon vorentscheidendes Spiel vor der Brust haben.

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Roter Brauser
05. September 2011

Saisonvorschau, Saisonziele

„Wir haben eine junge Mannschaft, wollen aber an der Tabellenspitze mitspielen.“

Im Interview spricht U19-Trainer Detlef Schößler über die kommende Saison mit den A-Junioren.

Seit dem 25. Juli bereitet sich auch die U19 der Roten Bullen intensiv auf die kommende Saison vor. Neuer Trainer unserer A-Junioren ist Detlef Schößler. Der frühere Profi-Kicker (113 Bundesligaspiele für Dynamo Dresden, 68 Spiele in der 2. Bundesliga für den VfB Leipzig) übernimmt den Posten vom jetzigen U23-Trainer Tino Vogel. Unterstützt wird Schößler von Lars Weißenberger, der bereits in der vergangenen Saison als Co-Trainer der U19 fungierte. Nach einem gesicherten Platz 6 im Mittelfeld der NOFV-Regionalliga wollen unsere Jungbullen nun an der Tabellenspitze mitspielen und versuchen, in die Bundesliga aufzusteigen. Detlef Schößler erklärt im Interview, wie er die A-Junioren auf diese Aufgabe vorbereitet.

Detlef, seit mehr als einer Woche trainiert die U19 nun unter deiner Leitung. Die ersten Testspiele verliefen ordentlich. Wie fällt dein erstes Fazit aus?
Detlef Schößler: Die Jungs hatten für die Sommerpause Vorbereitungspläne bekommen, sodass wir zum Trainingsauftakt nicht bei Null starten mussten. Die ersten Eindrücke sind sehr positiv. Jetzt gilt es, unsere Vorstellungen und unsere Spielidee zu vermitteln. Das wollen wir Schritt für Schritt vorantreiben.

Mit dem Unentschieden gegen Halle und dem Sieg gegen Union Berlin hat sich das Team bereits ansprechend gegen U19-Gegner aus der Bundesliga präsentiert. Ist die Form schon so gut?
Detlef Schößler: Die guten Ergebnisse in Testspielen gegen die höherklassigen Gegner geben den Jungs eine gewisse Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen in der Regionalliga ganz oben mitspielen, deshalb testen wir überwiegend gegen U19-Bundesligateams, um die Anforderungen hoch zu halten. Vor allem gegen Union Berlin hat die Mannschaft gut gespielt. Dennoch müssen wir klar feststellen, dass noch einiges zu tun ist und wir in der Vorbereitung noch viel arbeiten müssen.

Der Kader hat sich stark verändert. 15 neuen Spielern stehen 12 Abgänge gegenüber. Wie verlaufen die Integrationsprozesse?
Detlef Schößler: Die Mannschaft ist ja noch nicht lange im gemeinsamen Training, hat sich aber schon recht ordentlich zusammengefunden. Aber vor allem für die vielen U17-Spieler ist es eine Umgewöhnung hinsichtlich von Spielgeschwindigkeit sowie technisch-taktischen Anforderungen.

Ziel der U19 ist es, an der Tabellenspitze mitzumischen und um den Aufstieg in die Bundesliga zu kämpfen. Wer sind die härtesten Konkurrenten um die vorderen Plätze?
Detlef Schößler: Die Regionalliga der A-Junioren ist sehr stark besetzt. Da treffen fast ausnahmslos Mannschaften mit Leistungszentren aufeinander. Magdeburg will als Absteiger direkt wieder zurück in die Bundesliga. Carl Zeiss Jena ist im Vorjahr erst in der Relegation am Aufstieg gescheitert. Auch der Chemnitzer FC und Tennis Borussia Berlin wollen vorn angreifen, dazu kommt Dynamo Dresden. Die Konkurrenz ist also stark, zumal wir mit einer extrem jungen Mannschaft in die Saison gehen. Die meisten unserer Spieler sind U18-Kicker. Trotzdem wollen wir ein Spitzenteam in der Liga sein.

Wie soll diese Vorgabe umgesetzt werden?
Detlef Schößler: Klar ist, dass wir Geduld haben müssen. Die Entwicklung der Spieler und der Mannschaft braucht Zeit. Jeder einzelne Spieler im Kader muss seine Erfahrungswerte sammeln, einbringen und sich daraus weiterentwickeln. Wir können viel erläutern, aber nichts geht eben über die eigenen Erfahrungen hinaus. Zudem muss jeder Spieler auf seiner Position Verantwortung übernehmen und seine Aufgabe erfüllen – dann werden wir Erfolg haben – individuell und als Mannschaft. Aber vor allem weil das Team so jung ist, werden wir keinen Druck aufbauen, sondern der Mannschaft genügend Zeit geben.

Du unterscheidest in zwei Erfolgsformen…!
Detlef Schößler: Ja, denn das primäre Ziel ist es, unsere Jungs in ihrer individuellen Entwicklung weiter zu verbessern. Im Idealfall machen die Spieler dann so auf sich aufmerksam, dass sie für die 1. Mannschaft in Frage kommen und im Männerbereich für Furore sorgen können. Diese individuelle Entwicklung verläuft parallel zu den Ergebnissen, die die Mannschaft abliefert – entwickeln sich alle Einzelspieler gut, kommt auch der mannschaftliche Erfolg dazu.

Mit den A-Junioren des VfB Leipzig (2003) und des FC Sachsen Leipzig (2005) gelangen dir bereits zwei Aufstiege in die Bundesliga. Was ist dein Erfolgsgeheimnis?
Detlef Schößler: Ich konnte und kann immer auf die eigenen Erfahrungen im Nachwuchsfußball während meiner Karriere bauen. Mit 18 Jahren habe ich bereits mit Profis trainiert, das prägt. Ich kenne die Anforderungen an die Jugendlichen und weiß, wie man die Inhalte vermittelt und die eigenen Vorstellungen rüber bringen muss.

Du hast im Vorjahr unsere U15 trainiert. Was ist im Gegensatz dazu das Besondere im Umgang mit A-Junioren?
Detlef Schößler: Zwischen 18 und 19 Jahren setzt das zweite motorische Lernalter ein. Die Jungs sind sehr entwicklungsfähig und wissbegierig. Die Spieler sind körperlich und charakterlich gereift und gefestigt. Man hat mit einfach jungen und engagierten Erwachsenen zu tun.

Bis zum ersten Punktspiel am 21. August sind noch mehr als zwei Wochen Zeit. Wie sieht der weitere Vorbereitungsplan aus?
Detlef Schößler: Wir haben noch drei Testspiele, unter anderem gegen die U19- Bundesligisten Energie Cottbus und Rot-Weiß Erfurt. Da wird sich die Startelf Schritt für Schritt herauskristallisieren. Ansonsten werden wir intensiv und fleißig trainieren, um fit in die Saison zu starten und ein starkes Team zu bilden.


RB Leipzig
05. August 2011