Rotebrauseblogger

Aus RB Leipzig Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
rotebrauseblogger
Webseiteninformationen
Logo RBBlogger Logo.jpg
Autor Matthias Kießling
Typ Blog
Inhalte Spielberichte
Statistiken
Transferbetrachtungen
Allg. zu RB Leipzig
allg. Fußballbetrachtungen
online seit 24.02.2010
Link
rotebrauseblogger
Webdienste
facebook

Rotebrauseblogger ist eine 1973 in Cottbus geborene, seit 2001 in Leipzig lebende, fußballbegeisterte Einzelperson. Sein einziger Ausflug in den aktiven Vereinsfußball fand bereits mit 8 Jahren statt und war - abgesehen vom vergleichsweise klangvollen Vereinsnamen (Energie Cottbus) - qualitativ und quantitativ dermaßen bedeutungslos, dass sich daraus keine Motivation für das spätere Betreiben eines Fußballblogs ableiten ließe. Die aktive Auseinandersetzung mit der Pille fand auf diversen Bolzplätzen seine Fortsetzung und endete bereits beim Eintritt in das Erwachsenenalter.

Als Zuschauer hatte der rotebrauseblogger zu dieser Zeit bereits eine mehrjährige (Fan-)karriere hinter sich, die im Jahre 1984 im beschaulichen Ambiente der DDR-Liga mit einem überzeugenden 4:1 gegen Union ihren beeindruckenden Ausgangspunkt hatte. Von da an und bis ins Jahr 1997 hinein hieß der Verein des Herzens Energie Cottbus, in der DDR als Fahrstuhlverein verschrien, später in den Amateurniederungen der Bundesrepublik versunken bis Eduard Geyer 1994 mit dem langsamen und erfolgreichen Wachküssen begann.

Mit den 90ern ist auch rotebrausebloggers Abschied vom aktiven Fan(kurven)-Dasein verbunden, dessen Gründe vielfältig waren und aus einer Mischung von erwachsen werden, sportlichen Niederungen ohne relevante Fankultur und später auch mit seinem Abschied aus Cottbus bestanden. In dieser Zeit begann sich rotebrausebloggers Leidenschaft des Fußballguckens verstärkt im TV auszuleben. Borussia Dortmund wurde hier – verbunden mit dem Namen Hitzfeld – zu einer (vor allem als Fernbeziehung gelebten) Leidenschaft, die ihren Höhepunkt im Live-Erlebnis Gewinn der Meisterschaft beim 2:2 der Borussia am 33.Spieltag der Fußballbundesligasaison 1995/96 bei 1860 München hatte. Nachdem ihn der Lebensweg 2001 nach Leipzig verschlug, verfolgte rotebrauseblogger beständig den regionalen und überregionalen Fußball aus der sicheren Distanz der Medien, bevor es ihn 2004 zum ersten Mal zum FC Sachsen Leipzig verschlug, der sich unter Wolfgang Frank im Zentralstadion bei einem Freundschaftsspiel zu einem 0:0 gegen Babelsberg quälte. Diverse Besuche später war der Verein 2009 pleite und spätestens mit dem Umzug zurück in den Alfred-Kunze-Sportpark den rotebrauseblogger als Zuschauer wieder los.

Mit dem Startschuss für den neuen Leipziger Verein RasenBallsport Leipzig im Sommer 2009 wurde auch ein neues Kapitel in seinem Interesse an Fußballvereinen aufgeschlagen. Als nicht in der Dualität von Blau-Gelb und Grün-Weiß Sozialisierter konnte der rotebrauseblogger die konkreten Leipziger Konkurrenzgelüste zwar nachvollziehen, zu seinen eigenen wurden sie hingegen nie. RasenBallsport Leipzig erschien ihm deshalb als Chance, fern der historisch gewachsenen Konkurrenz einem Leipziger Verein von Beginn an in seiner sportlichen Entwicklung zu folgen und die die Daumen zu drücken. Zudem war der Verein das Versprechen auf Fußball im Zentralstadion, respektive inzwischen der Red Bull Arena. Live-Fußball in der eigenen Stadt und Fußball in der WM-Arena, das waren die Hauptmotive für ein unbedingtes Ja zu RasenBallsport Leipzig.

Zum Bloggen kam der rotebrauseblogger während seiner Eltern(aus)zeit. Die Frage danach, worauf er neben der Betreuung der Tochter besondere Lust hätte und was er eventuell gut kann, beantwortete er sich selbst mit den Wörtern Fußball und Schreiben, sodass die weiteren Schritte fast schon auf der Hand lagen. Und so erblickte die Website http://rotebrauseblogger.de am 24.02.2010 das Licht der Welt. Anfängliche grundsätzliche Betrachtungen über RasenBallsport Leipzig, Fankultur, Vereinsnamen und eigene Blogmotivation wurden zusehends abgelöst von Beiträgen zu aktuellen sportlichen Entwicklungen bei RasenBallsport Leipzig: Spielberichte, Transfergerüchte, Trainerentlassung und wer sagt was wo über wen. Dazu kommen in geringerem Ausmaße Betrachtungen zum überregionalen Fußball in Form von Champions League, Fußball-WM oder Bundesliga oder sportpolitische Fragen, wie die zur 50+1-Regel oder der Regionalligareform.

Als Blogger der fast ersten RB-Stunde gilt bei all dem noch immer das, was bereits am 24.02.2010 im Blog zu lesen war:
„Für mich als Anhänger der Professionalität und der großen sportlichen Bühne erscheint es ein Glücksfall, dass sich mit RasenBallsport Leipzig ein Verein in Leipzig niederlässt, der sportlichen Erfolg, spektakuläre Neuverpflichtungen, gute Jugendarbeit, Spiele im Zentralstadion, zwischenmenschliche Animositäten und Gerüchte, Glamour und Gossip verspricht. Aus diesem Grund sei dieser Blog (vor allem) dem einzig wahren RasenBallsport und dem noch viel einzigst wahreren RasenBallsportverein in Deutschland gewidmet.“