DFB Pokal 2012 RBL FC Augsburg

Aus RB Leipzig Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Spieldaten
Zeit: Di, 25.10.2011, 19:00
Saison: 2011/2012
Wettbewerb: DFB Pokal 2011/2012
2. Hauptrunde
Ansetzung: RBL - FCA
Schiedsrichter: Florian Meyer
Spielort: Leipzig, Red Bull Arena
Zuschauer: 34.341
Tore: 0:1 Brinkmann (62.)
Links: Ankündigung RBL
Ankündigung Kartenvorverkauf
Vorbericht RBL #1
Vorbericht RBL #2
Vorbericht BULLS CLUB
Vorbericht RB Fans
Bericht RBL #1
Bericht RBL #2
Bericht FCA
Bericht RB Fans
Aufstellung des RBL
1. Hauptrunde

Aufstellung des RB Leipzig:

  • Mannschaft
test Tor: Borel
test Abwehr: Müller, Ernst, Franke, Koçin
test Mittelfeld: Schulz (81. Schinke) Gelbe Karte90., Rost Gelbe Karte23. (74. Kammlott) – Röttger, Rockenbach, Heidinger (65. Kutschke)
test Sturm: Frahn Gelbe Karte69. Kapitän der Mannschaft
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben


Aufstellung des FC Augsburg

  • Mannschaft
test Tor: Amsif Gelbe Karte75.
test Abwehr: Verhaegh, Sankoh, de Roeck Gelbe Karte28., Davids
test Mittelfeld: Brinkmann, Sinkala, Thiede Gelbe Karte73. (85. Langkamp), Werner
test Sturm: Kapllani, Rafael Gelbe Karte65. (65. Oehrl)
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben



Statistiken

Tordaten
Tor Minute Torschütze Fuß Torart Vorlagengeber Fuß Vorlagenart
Wettbewerbsstatistik
Toptorjäger Tor 3 Frahn
Topscorer Scorerpunkte 3 Frahn
Topsünder Gelbe Karte 2 Frahn


Presse vor dem Spiel

RB Leipzig will gegen Augsburg für Pokal-Überraschung sorgen - 23.000 Karten verkauft

Leipzig. Für den VfL Wolfsburg waren sie bereits ein Pokalschreck. Am Dienstagabend (19 Uhr, Red Bull Arena) wollen die Fußballer von RB Leipzig nun erneut vor heimischer Kulisse für eine Pokalschlappe eines Bundesligisten verantwortlich sein, wenn sie in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den FC Augsburg treffen. „Das Spiel nehmen wir als Highlight. Es ist sozusagen die Kirsche auf der Sahne“, sagt Daniel Frahn, der nach den drei Unentschieden in der Regionalliga im eigenen Stadion endlich den Bock umstoßen und eine Heimserie starten wolle.

Als Vorteil sieht Frahn, dass die Mannschaft im Pokal ohne Druck auftreten kann. Ganz im Gegensatz zu den Ligaspielen, wo RB den Druck aufgesetzt bekomme oder sich zudem selber mache. Auch Trainer Peter Pacult sagt: „Es ist ein Duell Erstligist gegen Viertligist, da sind die Vorzeichen klar.“

„Das Ziel der Mannschaft ist es, das Spektakel zu wiederholen“, sagt Frahn. Allerdings wisse das Team, dass es nicht wieder die Räume geben wird wie gegen Wolfsburg. Überhaupt sei die Partie eine ganz andere, sagt auch Trainer Pacult, der vor Übermut warnt: „Das Wolfsburg-Spiel ist ein eigenes Kapitel gewesen. Ich will, dass die ganze Mannschaft couragiert auftritt, aber nicht übermütig in die Partie geht, weil man noch an das Spiel gegen den VfL denkt.“

Pacult erwartet am Dienstag in der Red-Bull-Arena einen Gegner, der gut organisiert ist und sehr kompakt und geordnet steht. „Augsburg hat viele rustikale und körperlich dominante Spieler in seinen Reihen.“ Dennoch glaubt er nicht, dass das Team um Trainer Jos Luhukay hinten drin stehen wird, sondern RB auch vorn unter Druck setzt. Fraglich wird allerdings sein, ob Luhukay auf seine beste Elf zurückgreifen kann. Zum einen droht Torhüter Simon Jentzsch mit einem angebrochenen Ringfinger auszufallen - genau wie Mittelfeldspieler Axel Bellinghausen auf Grund muskulärer Probleme.

Auch bei den Roten Bullen gibt es Personalsorgen. „Alle Spieler sind willig und heiß auf das Spiel. Aber Pekka Lagerblom hat wieder Probleme mit seinem Fersensporn und Marcus Hoffmann verspürt ein Ziehen im Hüftbeuger. Dazu kommen die Langzeitverletzten Daniel Rosin und Max Watzka“, sagt Peter Pacult, der sich auf ein Spiel vor toller Kulisse freut. Bereits im Vorfeld sind über 23.000 Karten verkauft worden.

Sicherlich unter besonderer Beobachtung stehen wird am Dienstag Daniel Frahn. Beim 3:2-Erfolg über den VfL hatte der Stürmer maßgeblichen Anteil am Sieg, schoss er doch alle drei Tore. Darüber hinaus wird es der kopfballstarke 24-Jährige in der Augsburger Deckung mit zwei 1,90 Meter großen Innenverteidigern zu tun bekommen – was einen erneuten Torrausch deutlich erschweren dürfte. Für Frahn spielt das allerdings keine Rolle. Vielmehr machte er deutlich, dass es „im Endeffekt darum geht, dass die Mannschaft gewinnt. Da ist es völlig egal, ob ich ein oder drei Tore schieße.“

Egal wer also von den Roten Bullen die Treffer erzielt - am Ende hofft der Stürmer, die blauen „Augsburger Pokalschlappen“, von denen im Vorfeld in Leipzig 5000 Stück verteilt worden sind, nach der Partie unter der Dusche anziehen zu können.

© LVZ-Online,

24.10.2011 18:29 Uhr
zur Originalquelle


Andere:

Spielbericht

DFB-Pokal: RB Leipzig verliert vor Rekordkulisse unglücklich gegen Augsburg

Die Wölfe (VfL Wolfsburg) hatten sie bereits zum Heulen gebracht. Mit dem FC Augsburg sollte der nächste Bundesligist eine Pokalschlappe erfahren. Allerdings blieb RB Leipzig trotz starker Leistung der zweite Clou verwehrt. Der Regionalligist verlor am Dienstagabend in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 0:1 (0:0). Dennoch gab es für die Roten Bullen etwas zu feiern: Mit 34.341 Zuschauern verzeichnete RB in der Arena einen Vereinsrekord.

„Wenn Daniel Frahn in der elften Minute die riesige Chance verwertet hätte, wäre es hier vielleicht noch anders ausgegangen“, ärgerte sich RB-Coach Peter Pacult, der mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. „Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht.“

Das Aus für die Messestädter – es wog umso schwerer, waren die Leipziger gerade in der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft. Der Regionalligist erarbeitete sich mehr Torschüsse, setzte die besseren Akzente. Dagegen hatten die Gäste aus Augsburg Probleme, bis vor das Tor der Hausherren zu kommen. Schafften sie es doch, landeten die Schüsse alle direkt in Pascal Borels Händen.

RB-Spieler Timo Röttger war enttäuscht ob der unnötigen Niederlage. „Für einen Bundesligisten ist Augsburg wenig eingefallen. Spielerisch kam da wenig“, sagte der Leipziger Angreifer. „Der einzige Unterschied zu uns war, dass sie das Tor gemacht haben."

Auch FCA-Trainer Jos Luhukay musste zugeben: „Ein Klassenunterschied war heute nicht zu erkennen. So ehrlich bin ich.“ Dennoch hätten sich in seinen Augen die Teams zu viele Fehler geleistet. „Aber das ist der Pokal. Hier ist nicht entscheidend, ob man hervorragenden Fußball spielt, sondern nur das Weiterkommen“, so der FCA-Coach.

Man merkte den Gästen an, dass sie nicht eingespielt waren. Denn Jos Luhukay ließ mit Lorenzo Davids lediglich einen Spieler in der Anfangsformation der Augsburger auflaufen, der auch in der Bundesliga gegen Bremen begonnen hatte. Überhaupt entschied sich Luhukay, munter durchzuwechseln. Mit Daniel Baier, Uwe Möhrle und Sascha Mölders waren gleich drei etatmäßige Spieler erst gar nicht im Kader der Schwaben. „Ich habe meine Entscheidung wohl überlegt. Wir haben keinen festen Stammspieler. Und wer meine Philosophie kennt, der weiß: Ich bin immer für eine Überraschung gut“, sagte der Niederländer nach dem Spiel.

RB-Coach Peter Pacult ließ Daniel Frahn zunächst als einzigen Stürmer kicken. Dieser hatte in der elften Minute die erste große Chance für die Leipziger. Timo Röttger, der sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, sah den freistehenden Kapitän. Der Dreifachtorschütze gegen Wolfsburg nahm den Ball aus neun Metern volley an, schoss jedoch übers Tor.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Leipziger für wenige Minuten einen Gang zurück. Die Folge: In der 59. Minute kam Augsburg zur ersten richtigen Tormöglichkeit. Hier verfehlte der Ball noch den Kasten. Drei Minuten später musste Pascal Borel jedoch hinter sich greifen. FCA-Spieler Tobias Werner leitete einen Konter auf Daniel Brinkmann ein. Der ließ sich zwar abdrängen, wartete jedoch den richtigen Moment geschickt ab und schoss Borel den Ball durch die Beine. „Wir haben vorher wenig zugelassen. Da ist so ein Kontertor doppelt bitter“, ärgerte sich Timo Rost.

Trotz des Rückstandes spielte Leipzig weiter auf Augenhöhe, kam in der Schlussphase förmlich im Minutentakt zu Tormöglichkeiten – doch ein Treffer blieb den Roten Bullen verwehrt. „Wir haben gesehen, mit welcher Begeisterung die Mannschaft in den letzten 20 Minuten spielen kann“, sagte Peter Pacult, der überwältigt war, wie die knapp 35.000 Zuschauer seine Mannschaft nach vorne gepeitscht hatten. „Wir haben es Augsburg schwer gemacht, haben giftig gespielt, sind stark in den Zweikämpfen gewesen. Aber uns hat die Zielstrebigkeit vor dem Tor gefehlt“, sagte Timo Rost enttäuscht.

Die fehlende Zielstrebigkeit soll am Sonntag wett gemacht werden, wenn es in der Regionalliga gegen Meuselwitz geht. „Wenn wir mit so viel Leidenschaft wie im Pokal auftreten, dann kann sich der Gegner warm anziehen“, kündigt Daniel Frahn an.

© Anne Kunze, LVZ-Online

25. Oktober 2011, 22:28 Uhr
zur Originalquelle