Aus der LVZ-Online vom 09.02.2010

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Ehemaliger Chef der Kripo wird Sicherheitsberater bei RB Leipzig

Leipzig. Jetzt ist es amtlich: Uwe Matthias, ehemaliger Major der Volkspolizei und Leipziger Kripo-Chef wird Sicherheitsberater bei RB Leipzig. „Wir haben den Vertrag am Montag fertig gemacht“, sagte RB-Sprecher Hans-Georg Felder zu LVZ-Online.

Matthias war vor allem als leitender Ermittler im Mordfall Michelle bekannt geworden, für den er sogar seinen Ruhestand verschoben hatte. Schon bei seiner Verabschiedung im Oktober vergangenen Jahres hatte es Gerüchte gegeben, der Ex-Kripo-Chef könnte bei RB anheuern.

Felder zeigte sich am Dienstag zufrieden mit der neuesten Verpflichtung des Leipziger Oberligisten, der mit Millionenbeträgen von einem österreichischen Getränkekonzern unterstützt wird und mittelfristig in der Bundesliga spielen will. „Es ist ja bekannt, dass unser Projekt nicht überall auf Gegenliebe stößt“, sagte Felder und verwies auf den Saisonstart gegen die Reserve von Carl Zeiss Jena.

Beim ersten Punktspiel des neugegründeten Leipziger Clubs waren die Spieler von Zuschauern beschimpft und bespuckt worden. Kurz darauf wurden die Oberligabegegnungen von RB durch den Sächsischen Fußball-Verband (SFV) und den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) als Risikospiele eingestuft. Gerade deshalb sei es nun für den Verein wichtig, einen Profi in Sicherheitsfragen zu haben, betonte Felder.

Ein Ansprechpartner zum Thema Sicherheit ist auch eine der Lizenzbedingungen, die der Deutsche Fußball Bund (DFB) an Regionalligisten stellt. Eine Auflage, die auch RB erfüllen muss, falls der Klub am Ende dieser Saison tatsächlich aufsteigen sollte. Zwar muss nach DFB-Angaben, der Sicherheitsberater in der Regionalliga noch kein hauptamtlicher Vereinsangestellter sein, in höheren Ligen sei dies aber anders, so ein Verbandssprecher. Und genau dort will RB ja hin.

jap
© LVZ-Online, 09.02.2010, 10:28 Uhr


RB-Physiotherapeut Haacke geht

Markranstädt. Nils Haacke ist nicht mehr für Rasenballsport Leipzig (RBL) tätig. Der Fußball-Oberligist und der 42-Jährige einigten sich gestern auf die Trennung. Ausschlaggebend sei ein Trauerfall in der Familie, der mit seiner Arbeitsbelastung nicht zu vereinbaren sei. Seit dem 1. Juli 2009 arbeitete Haacke bei RBL als Chef-Physiotherapeut und Konditionstrainer. Zuvor war er in der Bundesliga bei Alemannia Aachen und dem 1. FC Köln tätig. Durchgesickert: Cheftrainer Tino Vogel und Haacke waren sich nicht „grün“, auch deshalb kam es zur Trennung. Und: RB-Fußballchef Dietmar Beiersdorfer ist neuer Präsident von RB Leipzig. r.

© LVZ-Online, 09.02.2010, 11:05 Uhr