23. Spieltag B-Jugend 2010/2011

Aus RB Leipzig Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche


Spieldaten
Zeit: So, 15.05.11 12.00
Saison: 2010/2011 Rückrunde
Wettbewerb: NOFV-B-Junioren-
Regionalliga 23. Spieltag
Ansetzung: RBL - FCH
Schiedsrichter: Torsten Junghof
Spielort: Leipzig, LFC
Gontardweg
Zuschauer: 180
Tore: 1:0 Lindau (3.)
2:0 Majetschak (51.)
3:0 Röhrborn (57.)
3:1 Oruc (64.)
3:2 Al-Khalaf (80.)
Hinrundenspiel
vorheriges Spiel / nächstes Spiel
Tabellenplatz des Spieltages
Platz: 1
Tore: 65:28
TD: 37
Punkte: 55
Torschützenliste
1. Platz Maximilian Röhrborn 16
2. Platz Toni Majetschak 13
3. Platz Victor Lindau 10
4. Platz Alexander Jaworski 6
Tom Schladitz 6
5. Platz Friedrich Wolf 5
6. Platz Felix Habeland 4
7. Platz Robin Glänzel 1
Fabian Glomb 1
Toni Kronawitt 1
Maximilian Oha 1
Sebastian Rast 1

Aufstellung des RB Leipzig:

  • Mannschaft
test Tor: Heine
test Abwehr: Lunderstädt, Majetschak Kapitän der Mannschaft, Henske, Habeland
test Mittelfeld: Schladitz, Wolf (47. Kronawitt), Menzel
test Sturm: Glomb (76. Glänzel), Lindau (60. Rast), Röhrborn
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben



Aufstellung des FC Hertha 03 Zehlendorf:

  • Mannschaft
test Tor: Neumann
test Mannschaft: Dombrowe (59. Oruc), Boyatan 80. Mielke), Al-Khalaf, Celik Kapitän der Mannschaft, Splanemann (71. Liczbanski), Ekici, Wuthe, Bassmann, Oschmann, Buelbuel
  • Trainer: René Lorenz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben



Statistiken

Tordaten
Tor Minute Torschütze Fuß Torart Vorlagengeber Fuß Vorlagenart
1:0 3. Lindau L Schuss Röhrborn L Pass
2:0 51. Majetschak K Kopfball Schladitz L Ecke
3:0 57. Röhrborn R Schuss      
Wettbewerbsstatistik
Toptorjäger Tor 16 Röhrborn
Topscorer Scorerpunkte 22 Röhrborn


Vorbericht

U17 will die Vorentscheidung

Spitzenspiel gegen Zehlendorf um den Bundesliga-Aufstieg

Was das RB-Männerteam in den nächsten Jahren anstrebt, kann die U17 von RB Leipzig schon in den kommenden Wochen perfekt machen – den Aufstieg in die Bundesliga. Am Sonntag (15. Mai 2011, 12 Uhr, Sportstätte am Gontardweg) empfangen die B-Junioren Tabellenführer Hertha 03 Zehlendorf zum Spitzenspiel der NOFV-Regionalliga. Die Jungbullen liegen mit nur einem Punkt Rückstand bei einem Spiel weniger auf Platz 2 in Lauerstellung. „In diesem Spiel wird es eine Vorentscheidung um den Aufstieg geben. Denn sowohl Zehlendorf als auch wir haben in den verbleibenden drei bzw. vier Partien ein machbares Restprogramm“, meint U17-Coach und RB-Nachwuchsleiter Ivo Jungbauer.

Sollten die Jungbullen am Ende übrigens Platz 1 doch verpassen, bleibt eine Hintertür offen: Der Zweitplatzierte der NOFV-Regionalliga trifft in zwei Relegationspartien auf den Zweiten der Regionalliga Nord (gegenwärtig der Hamburger SV II) und spielt einen weiteren Bundesliga-Aufsteiger aus. Diesen zweiten Platz kann RB Leipzig mit zurzeit neun Punkten Vorsprung auf Rang 3 wohl keiner mehr nehmen.

Ivo Jungbauers Mannschaft will jedoch unbedingt den direkten Weg nehmen und tankte in der Vorwoche beim 2:1-Auswärtsieg in Magdeburg zusätzliches Selbstvertrauen. „Außerdem setzen wir auf unsere Heimstärke. Wir haben die letzten Heimspiele alle klar gewonnen und hoffen wieder auf die Unterstützung unserer Fans“, sagt Jungbauer, dem mit Markus Zwarra und Thomas Risch zwei Co-Trainer zur Seite stehen. Bis zu 150 Zuschauer sind bei den Heimspielen der Roten Bullen dabei und sahen bisher neun Siege bei nur einer Niederlage – 27 Punkte, Staffelbestwert. Zehlendorf ist jedoch mit der gleichen Punkteausbeute bestes Auswärtsteam und besiegte die Leipziger zudem im Hinspiel mit 3:1. Nun wollen die B-Junioren Revanche, um den vielleicht entscheidenden Schritt zum großen Ziel Aufstieg machen zu können: „Die Jungs sind hochmotiviert und sich bewusst, was sie mit dem Aufstieg erreichen können: Sie wären die erste RB-Mannschaft, die in der Bundesliga spielt,“ hat der Nachwuchsleiter keine Zweifel an der richtigen Einstellung seines Teams.

© Stephan Lochen, RB Leipzig

12.05.2011
zur Originalquelle


Spielbericht

U17 gewinnt hochklassiges Spitzenspiel

Mit schlechten Vorzeichen begann die Partie für RB, sowohl Stammkeeper Martin Dornau (Muskelverletzung) als auch dessen Stellvertreter Joseph Seifert (private Veranstaltung) standen nicht zur Verfügung. Doch das Trainerteam hatte vorgesorgt. Bereits in der Winterpause verpflichtete man mit Rene Heine einen weiteren Torwart vom Bundesligist Carl-Zeiss Jena und er sollte ein großes Spiel machen.

Kaum war der Anpfiff erfolgt, zeigten beide Teams Tempofußball, es ging hoch und runter. Bestes Beispiel das 1:0 für RB nach vier Minuten. Aus einem Freistoß der Zehlendorfer startet Röhrborn von der Mittellinie, läuft durch die gegnerische Hälfte, dringt in den Strafraum ein, kann sich im Zweikampf behaupten und legt den Ball in die Mitte, wo Victor Lindau keine Mühe hat den Ball einzuschieben - ein perfekter Konter und ein Auftakt nach Maß.
In der Folge war jedoch Zehlendorf spielbestimmend. Doch der oben angesprochene Rene Heine war stets auf dem Posten und verhinderte mit mehreren sehenswerten Paraden (u.a. gegen Ligatoptorjäger Daniel Bassmann) einen möglichen Ausgleich. RB war um Spielkontrolle bemüht und besaß mit einem Distanzschuss von Alec Menzel selbst noch eine Großchance um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Außerdem gab es Aufregung um einen nicht gegebenen Elfmeter, nachdem Fabian Glomb im Strafraum zu Boden gerissen wurde.
Doch es ging mit dem knappen 1:0-Vorsprung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit legte Zehlendorf los wie die Feuerwehr. Ein Schuss aus dem Hinterhalt knallte mit einem lauten "Rums" an die Latte, nachdem zuvor ein weiterer Distanzschuss nur knapp das Ziel verfehlt hatte.
Doch den Zuschauern brauchte nicht Bange zu sein, denn RB hat ein Duo mit Torgarantie im Kader. Wie schon so oft in dieser Saison folgende Szene: Ecke Schladitz mit links, Hochschrauben von Majetschak, Kopfball, Tor, 2:0.
Und nur wenige Minuten später folgte sogar das 3:0, abermals nach einer Ecke. Der Zehlendorfer Keeper konnte den Ball nicht festhalten und Max Röhrborn konnte vollenden.

Das Spiel schien entschieden zu sein, doch es sollte nochmal Spannung reinkommen. Denn das Team um Trainer Ivo Jungbauer wurde unkonzentriert und so schossen die Randberliner in der 60. Minute nach einem Konter!!! den Anschlusstreffer. Die letzten 20 Minuten wurden nochmal brenzlig. Beispiele gefällig? Ein Schuss von der Strafraumlinie landete am Innenpfosten und rollte auf der Linie in die Arme von Keeper Heine. Außerdem konnte ein Heber über den Leipziger Torwart im letzten Moment von Sebastian Henske auf der Linie per Kopf geklärt werden.

RB gelang es kaum Entlastung zu schaffen, denn nach Ballgewinnen verlor man zu schnell wieder den Ball oder tappte in schöner Regelmäßigkeit in die Abseitsfalle der Berliner.

Und es kam wie es kommen musste, mit einem wunderschönen Freistoß aus 20 Metern traf Zehlendorf zum 3:2, glücklicherweise lief da schon die zweite Minute der Nachspielzeit. Drei Minuten hatte der Schiedsrichter angezeigt, 60 Sekunden mussten die Jungbullen noch überstehen - irgendwie...

Es gelang - irgendwie...der Rest war Feiern. Wie? Lautstark!


Fazit:
In einem hochklassigen Spiel waren die Leipziger nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft mit einer fast perfekten Chancenverwertung.
Doch dieses Glück kann man getrost als "Glück der Tüchtigen" bezeichnen. Wer sich mehrere Male (Berliner SC, Hertha II, Türkiyemspor, Magdeburg) nach einem Rückstand in das Spiel zurückkämpft und diese Spiele siegreich gestaltet, darf gern auch mal das Glück auf diese Art und Weise erzwingen.

Im Winterpausenspecial hatte ich geschrieben:
Zitat: Die Tür steht offen und es sind (nur) noch 15 Schritte zu gehen… Ihr packt das, Jungs!!!

Mittlerweile heißt die Formel 3x3. Dreimal drei Punkte (in vier ausstehenden Spielen) müssen noch her um den sicheren direkten Aufstieg zu schaffen und sich den lästigen Umweg Relegation zu ersparen. Schon Mittwoch, 18.00 Uhr, gegen den Halleschen FC kann ein weiterer Schritt gegangen werden.

Ihr packt das, Jungs!!!

© Roter Brauser

15.05.2011



Meilenstein in Richtung Aufstieg

U17 besiegt Spitzenreiter und peilt die Bundesliga an.

Zum absoluten Regionalliga-Topspiel um den Aufstieg in die Bundesliga trafen die zweitplatzierten Jungbullen am Sonntag auf Tabellenführer Hertha 03 aus Berlin-Zehlendorf. Vor 180 Zuschauern entwickelte sich ein Spitzenspiel, das alles hielt, was es versprochen hatte: viele Tore, Spannung, Hektik, Dramatik und Offensiv-Fußball pur.

Aber der Reihe nach: Zwei Hiobsbotschaft hatten die Leipziger während der Woche ereilt, erst fiel Stammtorwart Martin Dornau mit einem Muskelriss aus, dann verhinderte ein privater Termin von Josef Seifert seinen Einsatz als Ersatztorwart. Erst 48 Stunden vor der Partie erhielt man die Spielgenehmigung für den in der Winterpause gewechselten Dominik Heine, der eine überragende Leistung ablieferte.

Bereits nach zwei Minuten gelang den Gastgebern der vielumjubelte Führungstreffer. Nach einem Freistoß der Gäste und dem Ballgewinn setzte Maximilian Röhrborn zu einem Solo über das gesamte Spielfeld an, passte von der Grundlinie nach innen und Victor Lindau drückte den Ball über die Linie. Bis zur Halbzeit ging es danach auf und ab. Beide Teams zeigten temporeichen Offensivfußball. So „biss“ RB-Torwart Dominic Heine zwei Soli der Gäste im Eins-gegen-Eins ab, auf der anderen Seite strich ein 35-Meter-Kracher von Alec Menzel knapp übers Tor.

Aufregung dann in der 29. Minute, als Maximilian Röhrborn im Strafraum klar zu Fall gebracht wurde, Schiedsrichter Junghof aus Chemnitz jedoch nicht auf den Punkt zeigte. Leider war dies nicht die erste Fehlentscheidung in derartiger Art und Weise in dieser Saison.

Nach der Pause waren die Bullen gewarnt, Zehlendorf würde natürlich alles auf eine Karte setzen und begann einen Sturmlauf. Immer wieder trieb der sehr gute Keremagit Buelbuel seine Hertha nach vorn. Allerdings hatten die Gäste auch Pech oder die Leipziger Glück: Erst knallte ein 20-Meter-Schuss von Buelbuel an die Querlatte, später ging ein Ball an den linken Pfosten und von da in die Arme von Dominik Heine.

Genau in die dieses Druckphase hinein bekam RB einen Eckstoß zugesprochen, Tom Schladitz führte aus und Toni Majetschak köpfte zum 2:0 ein (51.). Kurze Zeit später wieder Ecke, der Zehlendorfer Torwart konnte den Ball nicht festhalten und Maximilian Röhrborn drückte den Ball über die Linie (57.).

Wer nun dachte, dass die Entscheidung gefallen sei, sah sich getäuscht! Als erst der Anschlusstreffer (64.) und in der vierten Minute der Nachspielzeit das 2:3 fiel, wurde es noch mal richtig spannend. Kurze Zeit später aber erfolgte der ersehnte Abpfiff, gefolgt von riesigem Jubel im Leipziger Lager, denn nun hatte die Mannschaft von Trainer Ivo Jungbauer die Tabellenführung übernommen. Mit einem Spiel weniger als Zehlendorf ist sie zwei Punkte voraus.

„Am Ende waren wir in einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften die effektivere und haben unsere Chancen eiskalt ausgenutzt“, so Jungbauer. „Beide Teams zeigten, warum sie zu Recht mit großem Abstand die Tabelle anführen. Nun haben wir es selbst in der Hand, in den nächsten drei Spielen den Aufstieg klar zu machen. Positiv erwähnen möchte ich noch das faire Verhalten der Berliner nach Spielende, das erlebt man nicht immer so.“