21. Spieltag RBL 2011/2012

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Spieldaten
Zeit: So, 26.02.2012, 13:30
Saison: 2011/2012 Rückrunde
Wettbewerb: Regionalliga Nord,
21. Spieltag
Ansetzung: TSV Havelse - RBL
Schiedsrichter: Sören Storks
Spielort: Garbsen,
Wilhelm-Langrehr-Stadion
Zuschauer: 725
Tore: 1:0 Beismann (05.)
1:1 Frahn (90.) FE
Links: Vorbericht RBL
Bericht RBL
Bericht TSV
Bericht rb-fans.de
Hinrundenspiel
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Tabellenplatz des Spieltages
Platz: 2
Tore: 49:19
TD: +30
Punkte: 46

Aufstellung des RB Leipzig:

  • Mannschaft
test Tor: Borel
test Abwehr: Müller, Hoffmann, Franke, Wisio
test Mittelfeld: Röttger (61. Kammlott (80. Hoheneder Gelbe Karte81.)), Ernst, Geißler, Rockenbach
test Sturm: Wallner (52. Kutschke Gelbe Karte66. Rote Karte74.), Frahn Kapitän der Mannschaft
Trikotfarben
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Ab der 80. Minute:

  • Mannschaft
test Tor: Borel
test Abwehr: Hoffmann, Franke, Wisio
test Mittelfeld: Hoheneder Gelbe Karte81., Ernst - Müller, Geißler, Rockenbach
test Sturm: Frahn Kapitän der Mannschaft

Aufstellung des TSV Havelse:

  • Mannschaft
test Tor: Lucassen
test Abwehr: Degner, Smidt, Tasky, Hansmann
test Mittelfeld: Vucinovic Gelbe Karte87., Holm Gelbe Karte71., Posipal Kapitän der Mannschaft Gelbe Karte9. (83. Beser), Maletzki (64. Hintzke)
test Sturm: Moslehe - Beismann (87. Kastner Gelbe Karte)
  • Trainer: André Breitenreiter
Trikotfarben
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Statistiken

Tordaten
Tor Minute Torschütze Fuß Torart Vorlagengeber Fuß Vorlagenart
1:1 90. Frahn R Elfmeter Rockenbach Elfmeter-Foul
Wettbewerbsstatistik
Toptorjäger Tor 18 Frahn
Topscorer Scorerpunkte 25 Frahn
Topsünder Gelbe Karte 6 Müller
  Gelb-Rote Karte 1 Rockenbach
  Gelb-Rote Karte 1 Ernst
Kutschke


Presse vor dem Spiel

„Wir sind mit einem dreckigen 1:0 zufrieden“ – RB Leipzig will in Havelse nachlegen

Henrik Ernst ist richtig gut drauf. Nach seinem ersten Tor für RB Leipzig am vergangenen Sonnabend gegen Wilhelmshaven geht es am kommenden Sonntag mit Rückenwind nach Havelse. „Ich freue mich über mein Tor, das hat aber auch einige Zeit gedauert“, so der 25-jährige Allrounder. Für die Bullen war es das 200. Pflichtspieltor in der noch jungen Vereinsgeschichte.

Havelse ist für Ernst so etwas wie die Rückkehr zu seinen Wurzeln. Der in Burgdorf aufgewachsene Spieler kennt viele Akteure der Niedersachsen noch aus gemeinsamen Zeiten bei Hannover 96 II. „Mit Tobi Holm habe ich noch ständig Kontakt über Facebook“, berichtet Ernst. Mit Marco Hausmann und Christoph Beismann hat er sogar drei Titel in Folge geholt.

Bei den Universitätsmeisterschaften in Hannover ließ das Trio den rund anderen 60 Mannschaften keine Chance. „War nicht ganz fair“, gibt Ernst zu, wenn Profis gegen reine Amateure antreten.

Der Mittelfeldspieler hat an der Hochschule sechs Semester Sport- und Englischstudium hinter sich und steht eigentlich kurz vor seinem Bachelorabschluss. „Für Leipzig habe ich mich aber beurlauben lassen, werde jetzt mein Studium vielleicht hier fortsetzen“, verrät Ernst.

Im Mittelpunkt steht für ihn aber zunächst der Aufstieg in die dritte Liga. Sein Tor und der Kantersieg gegen Wilhelmshaven sind für Ernst nur eine Momentaufnahme. „Wir sind am Sonntag auch mit einem dreckigen 1:0 zufrieden“, verrät der Niedersachse und erwartet unter Trainer und Ex-Stürmer André Breitenreiter einen offensiv ausgerichteten TSV.

Havelses Angreifer Christoph Beismann verfolgt die Entwicklung von Ernst und den Roten Bullen genau. „Das war schon eine Hausnummer gegen Wilhelmshaven“, sagt er. Dennoch: Der TSV wolle ein ordentliches Spiel abliefern und am Ende auch etwas Zählbares in den Händen halten.

Trainer Peter Pacult wird sein Team voraussichtlich auf einigen Positionen verändern. „Havelse ist ein anderer Gegner und wir haben dort einen anderen Platz“, sagt der Coach. Möglich, dass Niklas Hoheneder als klassischer Sechser vor der Abwehr von Beginn an aufläuft. „Das Gedränge im Training war im Mittelfeld groß“, berichtet Ernst. Alle wollen spielen, einige RB-Kicker schaffen es aber nicht mal ins erweiterte Aufgebot.

Am vergangenen Wochenende zeigte Trainer Pacult seine soziale Ader: „Ich musste vier Spielern weh tun, die nicht im 18er Kader standen“, sagte er nach dem 8:2-Sieg und meinte damit Pekka Lagerblom, Timo Rost, Max Watzka und Paul Schinke, die nur auf der Tribüne saßen. Auch in dieser Woche hätten alle seine Männer wieder gut trainiert.

Er müsse sich aber nicht dafür entschuldigen, so Pacult, wenn er einen Spieler nicht berücksichtige. „Man muss immer Mensch bleiben“, erklärt der 52–Jährige. Sonst werde ihm viel zu viel über Befindlichkeiten diskutiert. „Das Abklatschen nach einem Spielerwechsel ist nicht das Wichtigste“, sagt der RB-Coach.

Dennoch: Frusterlebnisse sollen die Bankdrücker nicht auf dem Trainingsplatz mit übertriebener Härte aufarbeiten. „ Wir sollen lieber alles auf den Trainer schieben“, verrät Ernst ein Rezept seines Übungsleiters. Eine Blutgrätsche gegen Pacult habe sich aber trotzdem noch niemand getraut, sagt der Mittelfeldstratege mit einem Augenzwinkern.

Die letzte Übungseinheit vor dem Havelsespiel ist für den späten Sonnabendmittag angesetzt, danach geht es mit dem Bus in Richtung Norden. Voraussetzung war allerdings, dass das Spiel überhaupt ausgetragen wird. Am Freitag noch waren die Veranwortlichen der Randhannoveraner skeptisch. „Bei uns regnet es schon den ganzen Tag“, hieß es aus der Geschäftsstelle. Die Platzkommission tagte am Sonnabendvormittag und entschied: Es kann gespielt werden. Anpfiff im Wilhelm-Langrehr-Stadion ist um 13.30 Uhr.

© Matthias Roth, LVZ-Online

24.02.2012, 15:52 Uhr
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Spielbericht

RB kommt mit blauem Auge davon

RB Leipzig hat am Sonntag die Tabellenführung in der Regionalliga wieder an Holstein Kiel abtreten müssen. Mit dem insgesamt gerechten 1:1 beim TSV Havelse riss zugleich eine Leipziger Serie. Nach acht Auswärtssiegen in Folge gab es diesmal nur einen Zähler.

Die Leipziger waren spielerisch besser. Aber Havelse stellte sich nie hinten rein, agierte mit langen Bällen und war damit früh erfolgreich: Beismann traf nach fünf Minuten mit seiner zweiten guten Chance zur Führung. Danach ging es hin und her. Es gab Zweikämpfe, Fouls und Chancen satt. Zur Pause hätte es auch 4:4 stehen können. Dass daraus nichts wurde, lag vielleicht auch am Schiedsrichter, dessen Entscheidungen desöfteren fragende Gesichter hinterließen. So war auch vielen unklar, warum Moslehes 2:0 nicht anerkannt wurde. Kurz davor hatte er Rockenbach unverständlicherweise zurückgepfiffen.

Die Pause brachte keine Änderung im Spiel. Es war weiter eine sehr intensive und umkämpfte Partie. Der eingewechselte Kutschke scheiterte knapp an Keeper Lucassen (58.), auch Rockenbach scheiterte am Torwart (53.) oder traf nur das Außennetz (62.). Der ebenfalls eingewechselte Kammlott wurde übrigens nach nur 19 Minuten wieder ausgewechselt - ohne erkennbare Verletzung. Dann wurde es hektischer, als es sowieso schon war: Kutschke sah nach einer Tätlichkeit Rot (75.). In Unterzahl gab sich RB aber nicht auf und kam in der Nachspielzeit zu einem glücklichen, aber durchaus berechtigten Foulelfmeter, den Rockenbach herausholte. Frahn schoss vom Punkt an den Innenpfosten und damit ins Tor.

Trainerstimmen

Peter Pacult (Leipzig): "Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Wir mussten uns erst auf die schwierigen Platzverhältnisse einstellen und hatten deswegen Probleme beim Kombinieren. Aber insgesamt geht das Remis in Ordnung."

André Breitenreiter (Havelse): "Meine Spieler sitzen in der Kabine, als wenn sie 0:4 verloren hätten. Triotzdem war es eine außergewöhnliche Leistung. Auch für uns waren die Platzverhältnisse nicht einfach. Wir haben dem Gegner den Schneid abgekauft und erfolgreich auf Konter gesetzt."

© mdr.de

26.02.2012, 16:53 Uhr
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