18. Spieltag RBL 2012/2013

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Der ursprüngliche Termin wurde abgesagt und auf den 08.05.2013 verlegt.

Spieldaten
Zeit: Mi., 08.05.2013, 18:00
Saison: 2012/2013 Rückrunde
Wettbewerb: Regionalliga Nord,
18. Spieltag
Ansetzung: RBL - LOK
Schiedsrichter: Eugen Ostrin
Spielort: Leipzig,
Red Bull Arena
Zuschauer: 20.348
Tore: -
Links: Vorbericht RBL
Bericht RBL
Hinspiel
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Tabellenplatz des Spieltages
Platz: 1
Tore: 39:12
TD: +27
Punkte: 46

Aufstellung des RB Leipzig:

  • Mannschaft
test Tor: Bellot
test Abwehr: Müller, Hoheneder Gelbe Karte74., Franke, Schinke (67. Heidinger)
test Mittelfeld: Fandrich, Kaiser, Schulz (73. Röttger) – Rockenbach
test Sturm: Kutschke Gelbe Karte67., Frahn Kapitän der Mannschaft verletzt : Innenbandanriss (21. Morys)
Trikotfarben
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Aufstellung des 1. FC Lokomotive Leipzig:

  • Mannschaft
test Tor: Gäng
test Abwehr: Seifert, Kittler Gelbe Karte36.Gelb-Rote Karte65., Surma Gelbe Karte80., Werner Kapitän der Mannschaft Gelbe Karte22.
test Mittelfeld: Grandner Gelbe Karte45., Hildebrandt, Spahiu (79. Seipel), Theodosiadis Gelbe Karte88. (89. Oechsner)
test Sturm: Rolleder (68. Saalbach), Schulz
  • Trainer: Marco Rose
  • Co-Trainer: Wurster (TW), Czempik (TW), Stratmann, Brodkorb
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Statistiken

Tordaten
Tor Minute Torschütze Fuß Torart Vorlagengeber Fuß Vorlagenart
               
Wettbewerbsstatistik
Toptorjäger Tor 20 Frahn
Topscorer Scorerpunkte 30 Frahn
Topsünder Gelbe Karte 5 Franke
  Gelb-Rote Karte 2 Kutschke
  Gelb-Rote Karte 1 Heidinger


Spielbericht

PACKENDES STADT-DERBY ENDET TORLOS! DIE ROTEN BULLEN SPIELEN 0:0 GEGEN LOK LEIPZIG

Unser Trainer setzte auf dieselbe Startelf wie am Samstag in Cottbus. Fabio Coltorti (Infekt) fiel weiter aus, auch Erik Domaschke (Rückenprobleme) wurde nicht rechtzeitig fit. Dementsprechend genoss wieder Benny Bellot unser Vertrauen im RBL-Tor. Paul Schinke verteidigte hinten links für Juri Judt, der noch nicht zu einhundert Prozent genesen war.

Das Spiel begann mit einem Gänsehautmoment – beide Fanlager hatten fantastische Choreografien vorbereitet, unsere Fans verwandelten den Fanblock in eine rot-weiß aufgehende Sonne! Wahnsinn!

Auch in der Partie ging es sofort voll zu Sache, vor allem die Gäste gingen oft überhart in die Duelle. Das erste Ausrufezeichen setzte Christian Müller mit einem 25-Meter-Strich, der knapp über den Lok-Kasten zischte (4.).

Die nächste Chance hatte Stefan Kutschke, sein Kopfball am langen Pfosten nach Dominik-Kaiser-Freistoß ging ebenfalls drüber (10.).

Lok mit Kontern gefährlich / Frahn humpelt vom Platz

Lok versteckte sich nicht und versuchte aus einer dicht gestaffelten Defensive immer wieder schnell zu kontern. Das gelang den Blau-Gelben in Minute 13, als Alexis Theodosiadis einen Ballverlust im Mittelfeld nutzte, das Leder jedoch über das Tor knallte.

Schocksekunde in der 14. Minute: Daniel Frahn verdrehte sich bei einem Zweikampf unglücklich das rechten Knie. Sieben Minuten darauf musste unser Kapitän vom Feld. Erste Diagnose: Bänderverletzung, eine längere Pause droht. Für Frahn kam Matthias Morys ins Spiel (21.). Gute Besserung, Kapitän!

Zwei Minuten zuvor hatte Bastian Schulz die Riesen-Chance zur Führung. Von Kutschke in Szene gesetzt, schoss der Mittelfeldspieler aus spitzem Winkel am linken Pfosten vorbei (19.).

Auf der Gegenseite klärte Fabian Franke eine Linksflanke genau auf den Kopf von Patrick Grandner, dessen Kopfball jedoch deutlich vorbeiging (24.). Das Derby blieb ruppig, immer wieder kam es zu Unterbrechungen nach Fouls.

Top-Chancen von Rockenbach und Kutschke / Klasse Bellot-Parade

Die nächsten Szenen gehörten wieder den Roten Bullen, Kutschke verpasste eine Morys-Flanke nur um Zentimeter (31.). Dann legte sich Thiago Rockenbach den Ball zum Freistoß zurecht und schlenzte die Kugel aus 18 Metern aus halblinker Position ans Außennetz (32.) – alle Bullen-Fans hatten da schon den Torschrei auf den Lippen.

In der 41. Spielminute konnte sich schließlich auch Bellot auszeichnen, kratzte einen präzisen Kopfball vom aufgerückten Ronny Surma aus dem Eck und klärte auch die anschließende Ecke kompromisslos.

Kurz vor der Pause hatten wir wiederum das 1:0 auf dem Kopf bzw. Fuß! Die Ecke von Kaiser nagelte Kutschke per Kopf auf den Lok-Kasten, Werner klärte auf der Linie (44.), der Ball blieb im Spiel und Kutschke kam noch einmal zum Abschluss – abgeblockt, 0:0 zur Pause (45.).

Leipzig ohne Wechsel und mit viel Schwung zurück

Unverändert und mit viel Schwung kam unsere Elf zurück auf den Rasen, konnte aber zwei dicke Schnitzer in der Lok-Abwehr nicht zum Torabschluss nutzen (48.).

Vier Minuten später zeigte Niklas Hoheneder eine artistische Einlage und setzte einen abgewehrten Eckstoß per Fallrückzieher über das Gehäuse (52.). Wir schnürten Lok jetzt gut ein, Rockenbach hatte erneut das erste Tor auf dem Schlappen, tauchte alleine vor Lok-Torhüter Christopher Gäng auf, schoss aber am linken Pfosten vorbei (54.).

Anschließend hob unser Brasilianer einen Fandrich-Pass knapp drüber (55.), Kutschke segelte nur um Haaresbreite unter einem guten Schinke-Freistoß durch (56.).

Gelb-Rot für die Gäste / Doppelwechsel bei den Roten Bullen

Lok kam bis zu diesem Zeitpunkt kaum zur Entfaltung, auch weil unsere Spieler die Duelle weiter mit vollem Einsatz annahmen. Zudem dezimierte sich der Gegner in der 66. Minute selbst. Der bereits verwarnte Kevin Kittler flog nach einer Diskussion mit Schiedsrichter Eugen Ostrin mit Gelb-Rot vom Platz.

Alexander Zorniger wollte nun für noch mehr Offensivdruck sorgen, brachte Sebastian Heidinger für Paul Schinke (67.) und Timo Röttger für Bastian Schulz (72.).

Unser Gegner zeigte sich nur noch einmal gefährlich, ein Freistoß von Raik Hildebrandt landete in der gut gestellten RBL-Mauer.

Röttger, Kutschke und Kaiser haben Siegtor auf Kopf und Fuß

Die Roten Bullen wollten nun den Siegtreffer und setzten Lok noch einmal mächtig unter Druck. Hundertprozentige Chance in der 78. Minute! Eine Kaiser-Ecke köpfte Röttger aus Nahdistanz nur aufs Tornetz. Die nächste Top-Gelegenheit hatte Kutschke, den Fandrich nach tollem Sololauf mit einer Sahneflanke bediente. Der Kopfball unseres Sturmtanks streifte aber nur den Außenpfosten – verdammt!

Bis zum Schluss bespielten wir das gegnerische Tor, die letzte Chance der Partie entschärfte Gäng mit einer Glanztat. Kaiser zog aus gut 20 Metern ab, Gäng klärte den Schuss mit einer spektakulären Flugeinlage und sicherte seiner Mannschaft das Unentschieden (90.).

Fazit:
Es war ein rassiges und umkämpftes Derby, in dem sich beide Mannschaften über 90 Minuten nichts schenkten. Die Roten Bullen hatten deutlich mehr vom Spiel und die besseren Chancen, Lok verhielt sich im Mittelfeld und der Abwehr taktisch clever und verengte immer wieder geschickt die Räume.

Letztlich können beide Mannschaften gut mit dem Punktgewinn leben. Großer Sieger des Derbys waren die 20.348 Fußballfans, die das gesamte Spiel über zeigten, welches Begeisterungspotenzial in Leipzig herrscht.

© RB Leipzig

08.05.2013
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