1. FC Lokomotive Leipzig

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Der Verein
FC Lok Leipzig Logo.png
Name 1. FC Lokomotive Leipzig e. V.
Ort Leipzig
gegründet 20. Januar 1966 /
10. Dezember 2003
Vereinsfarben blau-gelb
Stadion Bruno-Plache-Stadion
Plätze 7.000
Homepage http://www.lok-leipzig.com/
Wikipedia 1. FC Lokomotive Leipzig,
Bruno-Plache-Stadion


Der 1.FC Lokomotive Leipzig ist ein Fußballverein aus dem Leipziger Stadtteil Probstheida. Die Heimspielstätte ist das Bruno-Plache-Stadion, welches 7.000 Zuschauer fasst.

Der Verein wurde 10.12.2003 neu gegründet, als inoffizieller Nachfolgeverein des liquidierten VfB Leipzig. Bereits von 1966 bis 1991 lief der Club unter diesem Namen auf, gewann viermal den FDGB-Pokalsieg und erreichte 1988 das Finale des Europapokals der Pokalsieger.

In der Saison 2004/2005 spielte die Mannschaft in der 3. Kreisklasse und wurde souverän Tabellenerster. Um den Weg auf die Kreisebene zu verkürzen, bekam der Club durch die Fusion zweier Torgauer Vereine einen Startplatz in der siebtklassigen Bezirksklasse Leipzig zugesprochen. In der Folge stieg man weitere zweimal direkt auf und qualifizierte sich für die neue, nun fünftklassige Oberliga. Seitdem konnte der Verein nicht an seine Durchmärsche der vorangegangenen Jahre anknüpfen und spielt ab der Saison 2008 bis einschließlich 2012 in dieser Spielklasse.

Die Regionalligareform, die ab der Saison 2012/2013 greift, erlaubte es Lok Leipzig 2012 selbst mit dem sechsten Platz in die 4. Liga aufzusteigen.


Kooperation im Nachwuchsbereich

Aufgrund der besseren Perspektiven wechselten Nachwuchsspieler verschiedener Altersklassen zu RB Leipzig, teilweise auch ohne den Verein Lok Leipzig darüber im Vorfeld zu informieren.
Im November 2010 wurde deswegen eine dreijährige Vereinbarung im Nachwuchsbereich beider Vereine, beginnend ab 01.01.2011, geschlossen. Diese enthielt neben gegenseitigen Hospitationen im Trainerbereich auch den kostenlosen Transfer von Lok-Talenten zu RB Leipzig, die aber konsequent unter den Vereinen abgesprochen werden sollten. Da es pro Jahr nur 10.000 Euro für Lok Leipzig gegeben hätte, wehrten sich mehrere Fans des Traditionsvereins und bezeichneten diesen Kooperationsvertrag als „Ausverkauf“. Der Vorstand sah sich demzufolge gezwungen, diese Vereinbarung bis zur Mitgliederversammlung ruhen zu lassen.

Verhältnis der Fans zu RB Leipzig

Die Fans des 1.FC Lok Leipzig sehen in RB Leipzig mehrheitlich ein Marketingprodukt, welches versucht durch viele Investitionen schnellstmöglich in der Bundesliga etabliert, somit dauerhaft in den Fokus der Medien rückt und dadurch versucht den Umsatz des Unternehmens Red Bull zu steigern.
Der Verein stellt somit einen kompletten Gegenentwurf zum „Familienverein“ Lok Leipzig dar, in dem Fans beispielsweise eigenhändig das Stadion sanieren. Außerdem wird die fehlende Mitbestimmung durch die Nichtaufnahme von Interessierten zu Mitgliedern kritisiert.


Bilanz seit 1991/92

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